Der grüne Daumen für Ihr Marketing
 

DIM-Marketingblog


5
Okt
2011

Interessante Marketingidee der Hallertauer Volksbank

Filed under: Allgemein,Markenführung — fbeilharz @ 14:37

Genossenschaftsbanken stoßen im Marketing auf einige Herausforderungen: nicht nur, dass sie sich in einer heiklen Branche bewegen, die hohes Vertrauen erfordert, und von vielen Kunden ein eher konservatives Vorgehen erwartet wird, sie müssen auch das Regionalprinzip beachten, was den Marketingspielraum einschränkt. Da sind clevere Ideen und innovative Strategien gefragt.

Die Hallertauer Volksbank hat sich daher eine ausgefallene Idee überlegt: ein Brettspiel, das den regionalen Bezug in den Vordergrund stellt. In diesem Regionalquiz unternehmen bis zu 4 Spieler eine Reise durch die Hallertau. Wer als erster auf dem Gallimarkt in Mainburg ankommt, hat gekommen. Auf dieser Reise gilt es, Fragen zur Hallertauer Volksbank und zur Region zu beantworten. Damit verknüpft die Volksbank auf optimale Weise die Region mit der Marke. Die Spieler beschäftigen sich mehrere Stunden und vielleicht sogar über Jahre hinweg immer wieder freiwillig mit den Werbebotschaften der Volksbank und haben sogar noch Spaß dabei. Besser kann man Marketing nicht inszenieren!


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28
Mai
2011

Interessante Marketing-Aktion von Nordsee bei “Fluch der Karibik”

Filed under: Werbung — fbeilharz @ 22:10

In den Abendvorstellungen der “Fluch der Karibik 4″ lässt sich derzeit in einigen Kinos Außergewöhnliches beobachten.

Kurz vor Beginn der Werbung vor dem Film stürmt ein Paar ins Kino, lauthals streitend. Der Inhalt des Streits ist nicht klar erkennbar, es fallen aber Anschuldigungen wie “Unglaublich, du bist genau wie deine Mutter!” und ähnliche Nettigkeiten. Beide setzen sich kurz in eine der vorderen Reihen, streiten lauthals weiter. Plötzlich springt der Mann auf, dreht sich ans Publikum um und fragt lauthals “Eine Frage an euch, was sagt ihr: Essen echte Piraten Fisch?” Die anderen Zuschauer reagieren teilweise mit Gelächter, manche mit Zustimmung, die meisten mit Ungläubigkeit.

Die Aktion bringt die junge Frau dazu, aufzuspringen und aus dem Kino zu stürmen, nicht ohne dabei lauthals weiterzuschimpfen. Der junge Mann bleibt erst kurz verdutzt stehen, ruft ihr dann hinterher “Hab ich jetzt ganz umsonst für diesen Film bezahlt oder was??” und eilt ihr nach.

Unter den Zuschauern macht sich Getuschel breit, einige lachen. Einen solchen öffentlichen Streit hat man noch im Kino noch nicht erlebt.

Kurz darauf beginnt der erste Werbefilm, von Nordsee. Botschaft des kurzen Spots: “Falls jemand fragt: Echte Piraten essen Fisch.” Man kann förmlich spüren, wie es bei den Zuschauern langsam anfängt zu rattern, nach und nach wird allen klar: das Schauspiel, das sie gerade verfolgt haben, war genau das: ein Schauspiel! Und zwar ein ziemlich gutes…

Nach dem Film verteilt ein als Piraten verkleidetes Promoteam am Ausgang des Kinosaals Flyer zur Piratenbox von Nordsee und Schlüsselanhänger mit dem Slogan der Kampagne an die Zuschauer.

Diese Kampagne glänzt durch den Überraschungseffekt und die Integration verschiedener Elemente, was den Zuschauern mit Sicherheit lange im Gedächtnis bleiben und viele zum Weitererzählen anregen wird (was sich ja nicht zuletzt an diesem Blogposting zeigt).

Deshalb das DIM-Urteil: 5 Sterne!

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25
Nov
2010

Marketing für Putzfrauen?

Filed under: Allgemein — fbeilharz @ 14:28

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18
Nov
2010

Klassische Werbung wirkt nach wie vor

Die aktuelle Studie „Advertising Touchpoints Study 2010“ hat untersucht, an welche Weremittelkontakte sich Personen in den letzten 30 Tagen erinnern. Befragt wurden  7071 in sieben Ländern, davon 1011 Probanden aus Deutschland.

Die höchsten Erinnerungs- und Wahrnehmungswerte haten dabei die klassischen Medien TV (75%), Tageszeitung (62%) und Magazin (61%). Die geringten Werte hatten die Werbung in Videospielen (7%) sowie Werbung per SMS (5,7%). Werbung in den traditionellen Medien gehört also nach wie vor in jeden ausgewogenen Werbemix.

Interessant auch, welche Kanäle von den Befragten als ärgerlich oder lästig empfunden wurden. Hier lag Telefonmarketing mit 71% vor Internet Pop-Up Werbung (67,8%), Werbung in E-Mails (58,1%) und Werbung im TV (56,9%). International sieht es etwas anders aus: Werbung am Telefon wird weit weniger negativ wahrgenommen (61,7%), auch Internet Pop-Up Werbung (59,6%) und Werbung in E-Mails (52,3%) werden positiver aufgenommen.

Positiv wahrgenommen werden dagegen Online-Empfehlungen, Unternehmens-Websites sowie Produktproben.

Auch beim Thema Vertrauen zeigt sich, warum geschicktes Online-Marketing so wichtig ist. Empfehlungen im Internet vertrauen 36,7% der Befragten, nur getoppt von Offline-Empfehlungen (48,7%) und Produktproben (44%) und direkt gefolgt von der Unternehmenswebsite (30%). Telefonwerbung und Werbung in Videospielen weisen die geringsten Vertrauensraten auf.

Die Zahlen zeigen: ein Mix aus Online- und Offline-Werbemaßnahmen erweist sich nach wie vor als äußerst erfolgversprechend. Wer nur einzelne Kanäle bedient, muss mit Wirkungs- und Reichweitenverlusten rechnen.

Quelle: Advertising Touchpoints Study 2010, TNS infratest

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6
Aug
2010

Marketing muss nicht immer schön sein!

Filed under: Öffentlichkeitsarbeit,Online-Marketing,Werbung — fbeilharz @ 10:57

Das Marketing auch ohne Hochglanz und High-End-Grafiken funktioniert zeigt folgendes Beispiel:
Beispiel für außergewöhnliches Online-Marketing
Auf der Seite www.lingscars.com vermittelt die Unternehmerin Ling Valentine online Leasingverträge an unsere englischen Nachbarn. Der erste Eindruck lässt auf eine seit Langem nicht mehr aufgefrischte Seite aus den neunziger Jahren schließen. Das durch Werbeagenturen verwöhnte Marketer-Auge verleitet schnell zu dem Schluss, dass der Jahresumsatz dieses Unternehmens sich nur knapp unter dem Monatsgehalt eines Grundschullehrers befindet. Tatsächlich betrug der Wert der im Jahr 2008 geleasten Autos nach eigenen Angaben 35 Millionen Pfund, was über Kommissionen zu einem runden Umsatz von 500.000 Pfund führt.

Diesen beachtlichen Wert erreicht die Unternehmerin durch das Befolgen der elementarsten aller Marketingregeln: Orientiere dich am Kunden! Sie bietet ein auf die Bedürfnisse der Kunden ausgerichtetes Angebot gepaart mit einem umfassenden und schnellen Service. Die (hoffentlich echten) Kundentestimonials sprechen Bände. Dabei nutzt sie konsequent die Möglichkeiten von SEO und platziert sich für relevante Suchbegriffe im wichtigen oberen Drittel der ersten Google-Suchergebnisseite. Der ungewöhnliche Internetauftritt und die ausgefallen Offline-Kommunikationsmaßnahmen (z.B. ein chinesischer Transporter für Nuklearraketen als Werbebande) fördern zusätzlich die Markenbekanntheit. Im Vereinigten Königreich besitzt Ling Valentine bereits Kultstatus und erfährt eine große Aufmerksamkeit in den Medien. Wir sind ebenfalls gespannt, wie sich das Unternehmen weiterentwickelt und bleiben am Ball.

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2
Aug
2010

Es geht auch in schön…

Filed under: Werbung — fbeilharz @ 11:42

Notizblöcke gehören trotz der überhand nehmenden Digitalisierung der Arbeitswelt immer noch zum festen Handwerkswerkzeug.

Kurzfristig erdachte Ansätze und Strategien lassen sich mit so immer noch am einfachsten festhalten. Sahen die Notizbücher in der Vergangenheit eher zweckmäßig aus, so haben wir zuletzt eine moderne Version gefunden. Besonders die Integration des Stiftes hat uns gut gefallen.

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30
Jul
2010

ZDFneo interviewt Prof. Dr. Bernecker im DIM

Filed under: Allgemein,Öffentlichkeitsarbeit,Werbung — fbeilharz @ 12:14

Heute war ZDFneo für eine Reportage im DIM. Viel dürfen wir noch nicht verraten, deswegen lassen wir lieber Bilder sprechen :-)

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19
Jul
2010

Für Sie gelesen: Marketeasing

Filed under: Buch-Tipps,Werbung — fbeilharz @ 09:35

Marketeasing

Bücher verkaufen sich meist dann besonders gut, wenn man mit ihnen ein neues Wort in den Sprachgebrauch einpflegen kann. “Marketeasing” könnte so ein neues Wort sein. Mit diesem Begriff will der Autor Bernd Röthlingshöfer das Marketing bzw. die Werbung neu definieren. Klassische Werbung funktioniert nicht mehr und der Autor macht auch klar, warum das so ist.  Wir alle sind hoffnungslos mit Werbebotschaften überladen, blenden Werbung gedanklich oft aus.

Deswegen soll Werbung anders werden – Spaß machen, sympathisch und wenn möglich spektakulär sein. Sie soll ansteckend wirken – alles Dinge, die im Social Media Marketing wiederzufinden sind (worauf der Autor in Kapitel 4 auch eingeht). Überhaupt finden sich hier viele Regeln wieder, die im Online-Marketing schon länger gepredigt werden – virale Verbreitung, Permission Marketing, relevante Botschaften an die richtige Zielgruppe etc.

Insofern ist “Marketeasing” nichts grundlegend neues, aber eine gute Zusammenfassung der neuen Werbe- und Marketingparadigmen, ohne die langfristig kein Unternehmen mehr erfolgreich sein kann. Egal, in welchen Bereichen Sie aktiv sind, das Buch geht auf (fast) jede Werbeform ein: Online-Marketing, Werbung mit Massenmedien, Mobiles Marketing, Außenwerbung etc. Sogar die Erfolgskontrolle, ein oft vergessener Aspekt des Marketing, findet in Kapitel 8 Erwähnung.

Viele Tipps und Merksätze verankern das Gelesene im Gedächtnis. Kontrollfragen regen zum Nachdenken an. Und die “fünf Trends, mit denen Sie rechnen müssen” schlagen einen Bogen in die Zukunft des Marketing.

Fazit: Geeignet für Werber, Marketingleute, Unternehmer und Selbstständige, die sich die “neue” Marketingdenke fernab von Hochglanzprospekten und Grafikdesign-Lehrstühlen aneignen wollen.

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19
Mai
2010

Guerilla-Spot von Germanwings

Filed under: Werbung — fbeilharz @ 15:58

Germanwings hat einen ziemlich genialen Guerilla-Marketing-Werbespot produziert, der sich im Internet viral verbreitet wie ein Lauffeuer.

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18
Mai
2010

Aus der Werbung einen Vorteil ziehen

Filed under: Werbung — fbeilharz @ 14:34

Wer mit einem Unternehmen erfolgreich sein will, der muss es und seine Produkte bekanntmachen, ganz klar. Denn wenn man am Markt nicht bekannt ist und sich keinen Namen gemacht hat, wird man einfach von den potentiellen Konsumenten nicht wahrgenommen. Um den Bekanntheitsgrad zu steigern gibt es zum Glück die Werbung. Vielen Menschen gehen manche Werbungen natürlich manchmal auf die Nerven, doch dann sollte man einfach Einsicht zeigen und verstehen, dass Unternehmen ohne einfach nicht überlebensfähig wären und so würde es ja auch für die betreffende Person keine Arbeit, also keinen Job geben.

Doch Werbung muss nicht immer unangenehm sein. Durch Werbung hat man die Möglichkeit, sich über neue Produkte zu informieren, die man möglicherweise sogar recht gut gebrauchen könnte. Viel mehr noch kann man auch direkt einen kostenlosen Nutzen aus Werbung ziehen: Die Rede ist von Werbeartikeln, die Unternehmen völlig kostenlos in Form von Werbegeschenken an die Gesellschaft verteilen. Damit möchten sie natürlich vor allem potentielle Kunden auf sich und die eigenen Produkte aufmerksam machen und es so schaffen, der Konkurrenz voraus zu sein. Verteilt werden solche Produkte natürlich überall, wo das Unternehmen mit Kunden bzw. potentiellen Kunden in Kontakt kommt. Dies ist beispielsweise im eigenen Unternehmen, bei Kundenbesuchen oder vor allem auch auf den verschiedensten Verkaufsmessen der Fall. Als Besucher solcher Messen kann man schließlich wirklich mit einem Sack voll Werbegeschenken nachhause gehen.

Der positive Nebeneffekt für die Beschenkten ist, dass solche Werbeartikel oftmals wirklich nützliche und sinnvolle Gegenstände sind, die man sich ansonsten kaufen müsste. Nimmt man beispielsweise einen Kugelschreiber her: Fast ein jeder braucht zuhause zumindest hin und wieder ein Schreibgerät, kaum jemand muss sich dieses jedoch kaufen – der Werbung bzw. den Werbegeschenken sei Dank. Weitere sehr beliebte Produkte, die von den Unternehmen vergeben werden sind auch Schlüsselanhänger, Feuerzeuge, Regenschirme etc. Und hin und wieder hat man auch die Möglichkeit wirklich teure Produkte abzustauben, man muss nur die Augen offen halten.

Gastartikel von Johanna Wagner

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