Der grüne Daumen für Ihr Marketing
 

DIM-Marketingblog


18
Mrz
2011

Markenmanagement

Filed under: Markenführung — Daniel Heidinger @ 11:18

Der Wettkampf um Wettbewerbsvorteile in einem sich ständig und immer schneller wandelnden Marktumfeld stellt für alle Unternehmen eine große Herausforderung dar, die oftmals nur durch einen effektiven und effizienten Einsatz aller Vermögensgegenstände eines Unternehmens erfolgreich bewältigt werden kann. Nachdem in der Vergangenheit das Augenmerk im Wesentlichen auf die optimale Nutzung der materiellen Vermögensgegenstände eines Unternehmens gelegt worden ist, rücken heutzutage verstärkt immaterielle Vermögensgegenstände in den Mittelpunkt des Interesses. Marken zählen meist zu den wertvollsten unter ihnen. Für den Unternehmenserfolg ist das richtige Markenmanagement deshalb entscheidend.

Marken kennzeichnen Produkte und Dienstleistungen eines Unternehmens und schaffen einen Wiedererkennungswert bei den Kunden. Sie stehen für die Qualität eines Unternehmens und schaffen einen immateriellen Mehrwert, der es ermöglicht sich von seinen Wettbewerbern abzugrenzen. Nahezu alles kann als Marke eingetragen werden. Wörter, Buchstaben, Zahlen, Abbildungen, ja sogar Farben und akustische Signale. Eine Marke aufzubauen und längerfristig zu etablieren ist eine hohe Kunst an der schon viele kreative Köpfe gescheitert sind.

So versuchte beispielsweise der Getränkehersteller Schweppes die Marke „Tonic Water“ auf dem italienischen Markt zu etablieren, blieb aber erfolglos und das „Tonic Water“ wurde zum Ladenhüter. Der Grund: Auf dem Etikett der Flaschen stand übersetzt „Schweppes Toilettenwasser“. Die Verbraucher machten einen weiten Bogen um den Durstlöscher. Wer heute über eine starke Marke verfügt und diese erfolgreich führt kann sich noch lange nicht sicher sein, dass diese auch morgen noch trägt. Deshalb müssen Marken zunehmend unter Innovationsgesichtspunkt betrachtet und Strategien verändert und angepasst werden.
Es gilt viele Dinge zu beachten um diese Ansprüche gewährleisten zu können. Es ist nicht nur notwendig möglichst kreativ zu sein, sondern auch mit kaufmännischem Know-How eine Marke zu führen.

Seminar „Erfolgreiches Markenmanagement“

Unzählige Marken stehen heute für Qualität, Tradition und Innovation – und damit stehen sie nicht alleine. Aber gerade darum geht es: Alleinstellungsmerkmale herauszuarbeiten, die Kunden für ihre Marke begeistern. Ausgangspunkt bildet eine fundiert entwickelte Markenidentität. Hierauf aufbauend lassen sich geeignete Markenelemente wie Name, Claim, Logo & Co. auswählen bzw. anpassen. Anschließend können diese zu wirkungsvollen Markensignalen kombiniert werden, die zu einzigartigen Markenerlebnissen führen – und damit zu mehr Profil und…
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20
Jul
2009

Eine positive Entwicklung für den Einzelhandel!?

Filed under: Allgemein,Markenführung,Marktforschung,Werbung — sribbe @ 09:46

Für die gestiegenen Umsätze im Lebensmitteleinzelhandel ab 100 Quadrathmetern, einschließlich der Discounter Aldi, Lidl und Norma, gibt es zwei Gründe. Zum einen standen den Händlern zwei Verkaufstage mehr zur Verfügung als im letzten Jahr. Zum anderen haben sich die Preissteigerungen vor allem in Bezug auf Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke weiter fortgesetzt. Diese beiden Gruppen sind mit sechs Prozent stark betroffen. Die allgemeine Preissteigerung liegt lediglich bei 2,6 Prozent.

Die Discounter verzeichnen im Gegensatz zu dem Brachendurchschnitt mit einem Plus von sieben Prozent einen doppelt so hohen Umsatzzuwach. Aus dem Handelspanel lässt sich schlussfolgern, dass deutsche Verbraucher den Großteil ihrer alltäglichen Konsumgüter bei den Discountern einkaufen. Dabei ist die Tendenz steigend. Im Bereich der Werbeausgaben sind ebenfalls die Discounter als Wachstumstreiber anzusehen. Die Werbeausgaben des Handels stiegen im Vergleich zum Vorjahr um 5,1 Prozent an.

Die Verbraucher scheinen ihr Kaufverhalten an die gestiegenen Preise anzupassen. Im Bereich der gesunden Ernährung geben nur noch 29 Prozent der Befragten an auf diesen Zusatznutzen zu achten. Im Jahr 2007 war es noch jeder Dritte. Auch die Angabe “für naturreine Produkte mehr ausgeben zu wollen” sank um zwei Prozent gegenüber dem Jahr 2007. Die reifere Verbraucherschicht ist hiervon weniger betroffen. Hier sind wesentlich weniger Schnäppchenjäger zu finden.

Quelle: Absatzwirtschaft

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3
Jul
2009

Ein Zauberwort im Marketing: Einfachheit!

Ist heutzutage weniger mehr? Je komplizierter die Welt wird, desto größer der Bedarf nach Einfachheit und Transparenz. Die Erfahrungen in der Beratungsbranche sprechen für sich: komplexe, für Kunden viel zu komplizierte Produkte oder Dienstleistungen sorgen meist für eine unklare Positionierung und haben somit selten Erfolg.

Der Erfolgsfaktor starker Marken ist Einfachheit. Junge Beispiele sind Google, Bionade, Apple oder Geox, die darauf achten, nicht zu kompliziert zu werden.  Die meisten Kunden kaufen laut der Studie “Die Kunst des Weglassens” nur Produkte, deren Anwendung sie auch sofort verstehen. Die Komplexitätsreduktion, wie es in der Wissenschaft heißt, zieht sich durch den gesamten Marketingprozess: Von der Strategie über die Markenkommunikation bis hin zum Pricing: Einfachheit, Konzentration aufs Wesentliche und Transparenz machen vor allem das Leben der Kunden leichter! Und das ist das Wesentliche.

Weiterführende Informationen:
www.absatzwirtschaft.de/marketing-lab
www.mittelstandscoach.de

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30
Mai
2009

Luxus online

Filed under: Markenführung,Online-Marketing — fbeilharz @ 13:38

Käufer von Luxus-Produkten und -Marken nutzen bevorzugt das Internet. Das hat eine Studie von Microsoft Advertising herausgefunden.
Im vergangenen Jahr wurden Luxus-Marken im Wert von drei Milliarden Dollar online abgesetzt. Kein Wunder, denn der Luxus-Liebhaber ist ein Heavy User der neuen Medien:

  • 80% nutzen E-Mail als Kommunikationsinstrument
  • 70%betreiben Online-Shopping
  • Web 2.0-Applikationen wie Social Communities, Videos etc. sind ebenfalls überdurchschnittlich beliebt.
  • 92% nutzen das Internet, um sich über ihre Lieblings-Luxusmarken zu informieren

Diese Erkenntnisse widersprechen deutlich den “Unkenrufern”, die bisher gerne behaupteten, Internetuser wollen kein Geld ausgeben und das Internet eigne sich nur für Preisvergleiche und Billig-Artikel.  Gerade hochpreisige Luxusartikel finden einen enormen Markt mit großem Interesse im Internet. Ein Drittel der Befragten gab sogar an, es gebe noch zu wenig Werbung für Luxusgüter im Internet. ” Zu wenig Werbung” als Kundenaussage… das sollte sich manch Skeptiker mal auf der Zunge zergehen lassen!

Quelle: “Lovers of Luxury – The Role of digital media for luxury brands in Europe & Germany”, microsoft.com

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4
Mai
2009

Markenwertstudie 2009

Filed under: Markenführung,Marktforschung — sribbe @ 10:16

Unter den Top 100 der vierten BrandZ Markenwertstudie des Marktforschungsunternehmens Millward Brown sind erstmals neun deutsche Marken vertreten- eine mehr als noch im letzten Jahr.
Neu unter den Top 100 sind die Post-Tochter DHL, Nivea und der Discounter Aldi. Mit 8,6 Milliarden US-Dollar verblüffte Aldi sehr. Der Discounter überzeugt durch günstige Preise und eine internationale Expansionsstrategie.
Trotz des überraschenden Aufstiegs der Neulinge wird die Spitze von anderen Marken beherrscht. Google bleibt wie 2008 an der Spitze der Top 100, gefolgt von Microsoft und Coca-Cola.
Auch McDonald´s steigerte seinen Markenwert enorm und platziert sich in diesem Jahr drei Plätze höher, auf Platz 5. Dies liegt vor allem an der Ausweitung der Produktpalette um gesündere Angebote und das neue Konzept des McCafé.
Einige Marken profitieren auch von dem aktuellen Trend des Cocooning und Homing. Amazon etwa steigerte seinen Markenwert um 85%. Aber auch der Spielekonsole-Hersteller Nintendo verzeichnet erstmals einen Markenwert von 18 Milliarden US-Dollar.
Die Autohersteller hingegen müssen alle herbe Verluste einstecken. Chevrolet verlor beispielsweise 60% seines Wertes.

Quelle: Horizont 18/2009

Markenwertstudie 1
Markenwertstudie 2
Markenwertstudie 3

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3
Mrz
2009

NEU: Jahrbuch Marketing 2009 – Trendthemen aus Wissenschaft und Praxis

Cover Jahrbuch Marketing 2009

Cover Jahrbuch Marketing 2009

Das Marketing unterliegt einem ständigen Wandel und erfindet sich dabei immer wieder neu. Seine Bandbreite reicht von reiner Werbung bis hin zu einem Ansatz als bereichsübergreifende und erfolgsentscheidende Disziplin. Das neu erschienene Jahrbuch Marketing 2009 greift diese Vielfalt im Marketing auf und präsentiert innovative Trendthemen und Tendenzen.

Inhaltlich erfasst das Jahrbuch Marketing neue fachliche, aber auch fachübergreifende Ansätze des Marketing. Die zentrale Bedeutung des Werkes ist der Transfer aus der Theorie in die Praxis sowie die Reflektion der Praxis auf die Theorie. Verschiedene Experten aus Wissenschaft und Praxis geben hierfür einen Einblick in Ihre Studien und Erfahrungen. Das Buch wendet sich dabei an Führungskräfte, Praktiker sowie Wissenschaftler aus Marketing, Betriebswirtschaftslehre und Kommunikation.

Das Jahrbuch Marketing enthält sowohl Beiträge, die Grundlagencharakter haben und neue Forschungsimpulse liefern, als auch Beiträge, die aus der Praxis für die Praxis bestimmt sind. Im ergänzenden Serviceteil sind zudem praktische Informationen für den Marketing-Alltag zusammengestellt.
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11
Mrz
2008

Nivea ist die vertrauenswürdigste Marke in Europa

Filed under: Marktforschung — DIM-TEAM @ 09:44

Zu diesem Ergebnis kommt “Reader’s Digest” in der Studie “European Trusted Brands 2008″. Insgesamt wurden 24.000 Konsumenten befragt, welchen Marken sie besonders großes Vertrauen schenken. Bereits zum vierten Mal in Folge erreichte Nivea in allen 16 europäischen Ländern Platz 1 in der Kategorie Hautpflege. Visa schaffte es in 14 Ländern auf den 1. Platz, gefolgt von der Fotoapparat-Marke Canon, die in 13 Ländern den 1. Platz belegte. Kellogg’s eroberte in zehn Ländern in der Kategorie Frühstückscerealien und Hewlett Packard in sieben Ländern in der Kategorie Computer den ersten Platz. Miele und Ariel schafften in 6 Ländern den 1. Platz.

Außerdem kam die Studie zu dem Ergebnis, dass die deutschen Verbraucher ihren Lieblingsmarken über Jahre hinweg treu sind. Nur jeder vierte Deutsche probiert häufig neue Marken aus. 83 Prozent der Befragten sind sogar der Meinung, dass es sich lohnt, für Qualitätsprodukte mehr Geld zu zahlen. Diese Markentreue zeigt sich auch in der deutschen Siegerliste der vertrauenswürdigsten Marken. Hier finden sich vor allem Klassiker wie Persil, Schwarzkopf, Aspirin, Frosch und Sparkasse. Sie behaupteten sich gegen 3.100 Marken, die Befragte hierzulande über alle Produktkategorien hinweg nannten.

Weitere Informationen erhalten Sie hier.

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18
Dez
2007

Geiz ist nicht mehr geil

Filed under: Allgemein,Marktforschung,Verbände — DIM-TEAM @ 09:56

Eine Studie des Markenverbandes in Zusammenarbeit mit der Empirischen Gesellschaftsforschung in Berlin fand jetzt heraus, dass die Deutschen Geiz keineswegs mehr als geil empfinden: Während 2005 nur 47,8 Prozent Markenartikel als qualitativ besser bewerteten, sind es mittlerweile bereits 67,1 Prozent. Der Hamburger Gesellschaftsforscher, Dr. Christian Duncker, dazu: ,,Die Konsumenten wollen nicht mehr billig, sondern echte Qualität. Statt veralteter Auslaufartikel und minderwetiger No-Name-Ware wollen sie wieder solide Markenqualität in den Händen halten.” Der Präsident des Markenverbandes, Franz-Peter Falke, fügt ergänzend hinzu: ,,Wer sich längere Zeit mit dem viel versprochenen Wertewandel im Konsum befasst, der stellt schnell fest, dass Marken ein Garant für das sind, was die Menschen zunehmend suchen, nämlich überlegene, einzigartige Qualität.”
Die Studie ergab auch, dass die Deutschen wieder eher bereit sind, mehr Geld für qualitativ hochwertige Markenprodukte auszugeben: Zwei Drittel der Konsumenten (66 Prozent) gaben an, für besondere Qualität gerne mehr Geld auszugeben. Nach Ansicht von Dr. Duncker ist die Hauptursache für diese Entwicklung der aktuelle Wertewandel: ,,Die Konsumenten haben keine Lust mehr, durch wechselnde Produktqualität und -funktionalität irritiert zu werden. Frei nach dem alten Persil-Motto, da weiß man, was man hat, lautet das Konsummotiv immer häufiger Sicherheit und Zuverlässigkeit.”

Lesen Sie hier mehr.

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