Der grüne Daumen für Ihr Marketing
 

DIM-Marketingblog


13
Jul
2011

Die lustigsten Marketing und PR-Ausrutscher

In Zeiten zunehmender Werbeflut, der die Konsumenten ausgesetzt sind und dem daraus resultierenden „Information Overload“, sehen viele Unternehmen Kreativität und die Erlangung der uneingeschränkten Aufmerksamkeit als Allheilmittel für eine erfolgreiche Werbekampagne an. Grundsätzlich ist daran nichts auszusetzen. Jedoch sollte jedes Unternehmen auch wissen, wo die Grenze ist, an der die Werbung eher einen negativen Effekt erzielt. Für das Deutsche Institut für Marketing ein Grund mehr, die lustigsten Marketing- und PR-Ausrutscher der letzten Jahre aufzuzeigen:

 

Ausrutscher Nr. 1

Ein gutes Beispiel hierfür: eine Guerilla-Marketingaktion von Vodafone. Vor einigen Jahren stürmten zwei von Vodafone engagierte „Flitzer“ das Spielfeld eines Rugby-Matches zwischen den Erzrivalen Australien und Neuseeland – mit nichts bekleidet außer dem Vodafone-Logo.

Quelle: The Sun

Eines der wichtigsten Kriterien einer guten Werbung – Aufmerksamkeitsstärke – hatte Vodafone damit erfüllt. Dennoch wirkte sich die Guerilla-Aktion für Vodafone eher schädlich aus. Bevor die „Flitzer“ das Spiel unterbrachen, bereitete sich die neuseeländische Mannschaft gerade auf einen wichtigen Strafstoß vor, den sie nach der Spielverzögerung nicht verwandelten. Konzequenz: Sauer auf Vodafone waren nach der Aktion nicht nur Polizei, Ordner und die Spieler, sondern zudem noch die neuseeländischen Fans!

 

Ausrutscher Nr.2

Anfang 2002 schaffte es die Tankstellenkette Jet mit ihrer Printkampagne neben katholischen Familienverbänden selbst die Familienministerin in Bayern sichtlich zu verärgern. Die  Werbung zeigte eine Großfamilie mit dem Slogan „Günstiger tanken, Geld für Kondome haben.“

Quelle: www.spiegel.de

Für manche mag das witzig gewesen sein, kinderreiche Familien hingegen fühlten sich verhöhnt. Wohl auch der Grund, weshalb die Kampagne kurz nach dem Launch wieder eingestellt wurde.

 

Ausrutscher Nr. 3

Wenn die Umsätze zurückgehen, bieten sich unter anderem Werbe-Mailings hervorragend als Gegenmaßnahme an. Das dachte sich wohl auch die Unternehmensberatung Roland Berger. Und welcher zählt zu den wichtigsten Faktoren, die man in Werbe-Mailings minimieren sollte? Richtig, die Streuverluste! Wie erzielt man geringe Streuverluste? Zum Beispiel durch eine gewissenhafte Adressbereinigung und die daraus resultierende höhere Adressqualität. Sollte das Roland Berger wissen? Als renommierte Unternehmensberatung, durchaus! Wie konnte es aber dann dazu kommen, dass ein solches Mailing auch an Herrn Jürgen Kluge gesendet wurde? Für alle, die Jürgen Kluge nicht kennen: Zum damaligen Zeitpunkt war er Leiter des deutschen Büros von McKinsey & Company, dem größten Konkurrenten von Roland Berger Strategy Consultants. Herr Kluge nahm das Ganze mit Humor. Er bedankte sich artig bei seinem Wettbewerber für die „gehobene Supermarkt-Postwurfsendung“ und bot gleichzeitig Hilfe an, damit Roland Berger so etwas in Zukunft nicht wieder passiert.

 

Ausrutscher Nr. 4

Was ist schöner als Bahnfahren? Viele werden auf diese Frage „Fliegen“ nennen. Kümmert das Herrn Hartmut Mehdorn? Nein, anscheinend nicht. Sonst hätte er vor einigen Jahren als damaliger Bahnchef bei einem Interview des TV-Senders „Phoenix“ sicherlich nicht erwähnt, dass er eine Bahnreise von über vier Stunden als „Tortur“ empfindet. Für solche Strecken nutze er doch lieber ein Flugzeug.

 

Ausrutscher Nr. 5

Böse Zungen sagen Marketing sei, einem Eskimo erfolgreich einen Kühlschrank zu verkaufen, obwohl er den eigentlich überhaupt nicht will und schon gar nicht braucht. Ebenso kann man mit einsprechendem Marketing ein relativ einfaches Produkt zu einem Premium-Produkt pushen. Das dachte sich wohl auch der Coca-Cola Konzern, als er vor einigen Jahren das Premium-Mineralwasser „Dasani“ in England einführte.

Quelle: www.killercoke.org

Ein 0,5l Fläschen kostet dort umgerechnet knapp 1,30 Euro. Ist 1,30 Euro zu teuer für ein Premium-Wasser? Mitnichten. Wenn jedoch publik wird, dass das Wasser aus einem ganz normalen Wasserhahn in Sidcup (südöstlich von London) entspringt und nur noch mit ein paar unnennenswerten Mineralien zur Geschmacksverbesserung angereichert wird, fragt man sich, was genau den Preis rechtfertigt.

 

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28
Mai
2011

Interessante Marketing-Aktion von Nordsee bei “Fluch der Karibik”

Filed under: Werbung — fbeilharz @ 22:10

In den Abendvorstellungen der “Fluch der Karibik 4″ lässt sich derzeit in einigen Kinos Außergewöhnliches beobachten.

Kurz vor Beginn der Werbung vor dem Film stürmt ein Paar ins Kino, lauthals streitend. Der Inhalt des Streits ist nicht klar erkennbar, es fallen aber Anschuldigungen wie “Unglaublich, du bist genau wie deine Mutter!” und ähnliche Nettigkeiten. Beide setzen sich kurz in eine der vorderen Reihen, streiten lauthals weiter. Plötzlich springt der Mann auf, dreht sich ans Publikum um und fragt lauthals “Eine Frage an euch, was sagt ihr: Essen echte Piraten Fisch?” Die anderen Zuschauer reagieren teilweise mit Gelächter, manche mit Zustimmung, die meisten mit Ungläubigkeit.

Die Aktion bringt die junge Frau dazu, aufzuspringen und aus dem Kino zu stürmen, nicht ohne dabei lauthals weiterzuschimpfen. Der junge Mann bleibt erst kurz verdutzt stehen, ruft ihr dann hinterher “Hab ich jetzt ganz umsonst für diesen Film bezahlt oder was??” und eilt ihr nach.

Unter den Zuschauern macht sich Getuschel breit, einige lachen. Einen solchen öffentlichen Streit hat man noch im Kino noch nicht erlebt.

Kurz darauf beginnt der erste Werbefilm, von Nordsee. Botschaft des kurzen Spots: “Falls jemand fragt: Echte Piraten essen Fisch.” Man kann förmlich spüren, wie es bei den Zuschauern langsam anfängt zu rattern, nach und nach wird allen klar: das Schauspiel, das sie gerade verfolgt haben, war genau das: ein Schauspiel! Und zwar ein ziemlich gutes…

Nach dem Film verteilt ein als Piraten verkleidetes Promoteam am Ausgang des Kinosaals Flyer zur Piratenbox von Nordsee und Schlüsselanhänger mit dem Slogan der Kampagne an die Zuschauer.

Diese Kampagne glänzt durch den Überraschungseffekt und die Integration verschiedener Elemente, was den Zuschauern mit Sicherheit lange im Gedächtnis bleiben und viele zum Weitererzählen anregen wird (was sich ja nicht zuletzt an diesem Blogposting zeigt).

Deshalb das DIM-Urteil: 5 Sterne!

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9
Mai
2011

Neuromarketing – Was der Kunde wirklich will

Filed under: Marktforschung,Seminar,Werbung — Daniel Heidinger @ 08:01

Wissen Sie, warum Kunden Ihre Produkte kaufen? Welches die wirklich kaufentscheidenden Merkmale einer Verpackung oder eines Werbemittels sind? Warum manche Produkte trotz lehrbuchmäßigen Marketings im Regal liegen bleiben? Neuromarketing bietet Antworten auf diese und ähnliche Fragen.

Aber was ist Neuromarketing überhaupt? Neuromarketing ist aus der Neuroökonomie entstanden. Dieses innovative und interdisziplinäre Wissenschaftsgebiet setzt sich aus der Psychologie, den Neuro- und Wirtschaftswissenschaften zusammen. Die Neurowissenschaft steuert dabei den neuesten und auch ausgefallensten Teil bei. Sie beschäftigt sich mit den Funktionen und Strukturen des Nervensystems und stellt so den Zusammenhang zum Gehirn und seiner Informationsverarbeitung dar. Und genau da setzt das Marketing an!

Die Erkenntnisse aus der Hirnforschung nutzen Neuromarketer, um menschliches (Kauf-) Entscheidungsverhalten besser zu verstehen und effizienter einzusetzen. Dabei ergänzen neurowissenschaftliche Ergebnisse bspw. die Thesen aus der Psychologie und dem klassischen Marketing. Die Antwort auf das „Warum“ im menschlichen Verhalten liefert dabei wohl oftmals den höchsten Erkenntnisgewinn für das Marketing. Gegenüber der klassischen Marktforschung hat diese Methode den Vorteil, dass Fragestellungen nicht wie in Interviews rückwirkend, sondern gezielt prophezeit beantwortet werden können.

 

Warnhinweise auf Zigarettenschachtel erhöhen das Verlangen

Wissenschaftler haben herausgefunden, dass Bilder von Lungenkrebs und anderen Spätfolgen des Rauchens keine abschreckende Wirkung auf Konsumenten haben. Die Lust nach einer Zigarette beeinflussen diese Bilder keineswegs – ganz im Gegenteil!

Neurowissenschaftler untersuchten das Verhalten von Rauchern während der Präsentation abschreckender Bilder im Kernspintomografen. Vor der Untersuchung  gaben die Probanden an, dass diese Bilder ihr Verlangen nach einer Zigarette schmälerten. Jedoch ergaben Untersuchungen am Magnetresonanztomografen anschließend, dass bei der Präsentation der gleichen Bilder das Suchtzentrum im Gehirn aktiviert wurde und ein Verlangen anstelle einer Abneigung entstand.

Das Gezeigte wirkte wie ein visueller Reiz und aktivierte den Nucleus accumbens, der auch als „Suchtzentrum“ des Gehirns bezeichnet wird. In diesem Hirnareal wurde das Verlangen nach beispielsweise Sex und Drogen lokalisiert. Es kann also davon ausgegangen werden, dass lediglich der Anblick einer Schachtel ein entsprechendes Verlangen auslöst und ein nicht kontrollierbares Handeln nach sich zieht.

 

Was kann man daraus fürs Marketing ableiten?

Konsumenten fühlen sich angesprochen, wenn das Gezeigte sie emotional und unterbewusst anspricht. Auch Assoziationen, die sie beim Betrachten verschiedener Gegenstände entwickeln, kontrollieren den Verstand. Das heißt, selbst wenn ihnen bewusst ist, dass die gezeigten Bilder schlimme Krankheiten darstellen, die auch sie treffen können, wird über das unterbewusste System des Gehirns, zusammen mit den Assoziationen und  dem Erlernten (Lungenkrebs heißt Rauchen – Rauchen heißt Zigarette – ich bin süchtig nach Zigaretten – ich möchte eine Zigarette rauchen) eine Verbindung zum Produkt hergestellt. Diese Verbindung führt schlussendlich zum Handeln – hier zum Griff zur Zigarette oder aber zum Kauf allgemein.

Sollte eine Marke also noch keine Assoziationen/Erinnerungen in den Hirnen der Konsumenten hervorrufen – nutzen Sie die Ansprache über Gefühle und Emotionen! So können Sie den Verstand des Konsumenten „ausschalten“ und Ihre Marke beim Kunden verankern und ihn oftmals zum Kauf animieren. Das Bewusstsein, ob ein Kauf sinnvoll und richtig ist, wird hierbei ignoriert.

Ein schönes Beispiel, welches eine „alte“ Marke über Emotionen, fernab vom eigentlichen Thema, wieder ins Bewusstsein des Konsumenten bringt, ist der TV-Spot von Fleurop im schweizerischen Fernsehen.

 

 

Das Deutsche Institut für Marketing bietet im November 2011 ein Seminar zum Thema Neuromarketing an.

Ihr Nutzen aus diesem Seminar:

  • Bereichern Sie Ihre Marketingarbeit mit modernsten Erkenntnissen und Methoden aus dem Neuromarketing
  • Tauschen Sie sich mit Fachkollegen aus
  • Strukturieren Sie den Einsatz von Marketinginstrumentarien unter Berücksichtigung des Neuromarketing.
  • Erhalten Sie Detailwissen durch den Trainer und nachvollziehbaren Umsetzungshilfen für Ihren beruflichen Alltag.
  • Umfangreiche, gut strukturierte Unterlagen
  • Sie erhalten Zugang zu unserem Onlinecampus und können alle Inhalte sowie aktuelle Studien auch online verwenden.

Weitere Informationen zum Neuromarketing-Seminar finden Sie hier

 

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22
Mrz
2011

Zertifikatslehrgang „Marketingmanager (DIM)“

Der Handlungs- und Verantwortungsbereiche von Marketingverantwortlichen wächst beständig an. Das Deutsche Institut für Marketing nimmt sich diesem Trend an und startet den Zertifizierungslehrgang zum „Marketingmanager (DIM)“ an. Dazu führte das Institut im Jahr 2009 eine bundesweite Studie durch, welche die Aufgaben und Methoden der Marketingmanager erfasst.
Aufbauend auf diesen Erkenntnissen bietet das Deutsche Institut für Marketing nun den Zertifikatslehrgang „Marketingmanager (DIM)“ an. Er vermittelt Marketingmanagern das nötige allgemeine Handwerkzeug, ohne die individuelle Weiterbildung zu vernachlässigen. Marketingtreibenden erhalten ein umfassenden und aktuellen Überblick über die Strategien, Vorgehensweisen und Instrumente des Marketing. Vom Erfolg profitieren Teilnehmer und Unternehmen. Denn nach erfolgreich abgeschlossenem Kurs sind die Teilnehmer in der Lage weitreichende Entscheidungen zu treffen und Ihr Team marketingorientiert zu führen.

Die Basis des Zertifizierungslehrgangs besteht aus drei Grundlagenmodulen:

-    Grundlagen Marketingplanung & -konzeption
-    Marketing- & Vertriebscontrolling
-    Kampagnenmanagement

Des Weiteren entscheiden sich die Teilnehmer für zwei Wahlmodule aus folgendem Angebot:

-    Marktforschung
-    Markenmanagement
-    Key-Account Management
-    Social Media Management
-    Online-Marketing
-    Basistraining Vertrieb

Nach den drei Grundlagen- und den zwei Wahlmodulen findet der letzte Schritt zum Zertifikat statt: Die Marketingwerkstatt. Dieser Abschlussworkshop, der auch den letzten Baustein des Lehrgangs darstellt. In diesem lernen die Teilnehmer zu führen und zu kommunizieren. Das erworbene Wissen beweisen die Teilnehmer in einer finalen Gruppenarbeit.

Der Lehrgang ist für Verantwortliche und Entscheidungsträger aus dem Bereich Marketing sowie für Ingenieure und andere Führungspersönlichkeiten mit technischem Hintergrund und steigender Marketingverantwortung konzipiert. Die im Lehrgang vermittelten Inhalte sind gleichermaßen relevant für Trainees, angehende Führungskräfte und für Unternehmens-, Projekt und Abteilungsleiter mit starkem Marketingfokus.

Zusammengefasst schaffen die Grundlagenmodule eine breite Basis und die Wahlmodule vervollständigen das persönliche Profil. Der Zertifikatslehrgang „Marketingmanager (DIM)“ stärkt den eigenen Lebenslauf, baut eine breite Kompetenzbasis zur gesicherten Entscheidungsfindung auf und vermittelt ein umfangreiches Wissen über relevante Marketingaktivitäten.

Durch die freie Wahl der Seminartermine bleibt die zeitliche Unabhängigkeit gewahrt. Auch die Themengebiete zur Wissensvertiefung lassen sich individuell auswählen.

Weitere Informationen zu den Inhalten sowie Anmeldemöglichkeiten finden Sie hier:

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31
Aug
2010

Kundenbindung bei FlexStrom

Filed under: Direktmarketing,Vertrieb,Werbung — fbeilharz @ 11:24

Manche Unternehmen lassen sich einiges einfallen, um die Kunden bei Laune zu halten. Zu Recht, denn einen bestehenden Kunden zu halten ist sehr viel kostengünstiger und effektiver als einen neuen Kunden zu gewinnen. Die Kundenbindung sollte daher immer im Auge behalten werden.

Die FlexStrom AG, ein Energieversorger aus Berlin,  verschickt zum Beispiel personalisierte Kalender zum Geburtstag des Kunden. Für jeden Monat (ab dem Geburtstag 12 Monate) enthält der Kalender ein zur Jahreszeit passendes Bild, in das der Name des Kunden eingebracht wurde. Normalerweise landen Geburtstagsschreiben noch auf dem Weg vom Briefkasten im Mülleimer, diesen Kalender habe ich jedoch aufbewahrt, fotographiert und veröffentliche ihn jetzt sogar im Blog. Wenn sich diese Investition mal nicht gelohnt hat…

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6
Aug
2010

Marketing muss nicht immer schön sein!

Filed under: Öffentlichkeitsarbeit,Online-Marketing,Werbung — fbeilharz @ 10:57

Das Marketing auch ohne Hochglanz und High-End-Grafiken funktioniert zeigt folgendes Beispiel:
Beispiel für außergewöhnliches Online-Marketing
Auf der Seite www.lingscars.com vermittelt die Unternehmerin Ling Valentine online Leasingverträge an unsere englischen Nachbarn. Der erste Eindruck lässt auf eine seit Langem nicht mehr aufgefrischte Seite aus den neunziger Jahren schließen. Das durch Werbeagenturen verwöhnte Marketer-Auge verleitet schnell zu dem Schluss, dass der Jahresumsatz dieses Unternehmens sich nur knapp unter dem Monatsgehalt eines Grundschullehrers befindet. Tatsächlich betrug der Wert der im Jahr 2008 geleasten Autos nach eigenen Angaben 35 Millionen Pfund, was über Kommissionen zu einem runden Umsatz von 500.000 Pfund führt.

Diesen beachtlichen Wert erreicht die Unternehmerin durch das Befolgen der elementarsten aller Marketingregeln: Orientiere dich am Kunden! Sie bietet ein auf die Bedürfnisse der Kunden ausgerichtetes Angebot gepaart mit einem umfassenden und schnellen Service. Die (hoffentlich echten) Kundentestimonials sprechen Bände. Dabei nutzt sie konsequent die Möglichkeiten von SEO und platziert sich für relevante Suchbegriffe im wichtigen oberen Drittel der ersten Google-Suchergebnisseite. Der ungewöhnliche Internetauftritt und die ausgefallen Offline-Kommunikationsmaßnahmen (z.B. ein chinesischer Transporter für Nuklearraketen als Werbebande) fördern zusätzlich die Markenbekanntheit. Im Vereinigten Königreich besitzt Ling Valentine bereits Kultstatus und erfährt eine große Aufmerksamkeit in den Medien. Wir sind ebenfalls gespannt, wie sich das Unternehmen weiterentwickelt und bleiben am Ball.

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2
Aug
2010

Es geht auch in schön…

Filed under: Werbung — fbeilharz @ 11:42

Notizblöcke gehören trotz der überhand nehmenden Digitalisierung der Arbeitswelt immer noch zum festen Handwerkswerkzeug.

Kurzfristig erdachte Ansätze und Strategien lassen sich mit so immer noch am einfachsten festhalten. Sahen die Notizbücher in der Vergangenheit eher zweckmäßig aus, so haben wir zuletzt eine moderne Version gefunden. Besonders die Integration des Stiftes hat uns gut gefallen.

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30
Jul
2010

ZDFneo interviewt Prof. Dr. Bernecker im DIM

Filed under: Allgemein,Öffentlichkeitsarbeit,Werbung — fbeilharz @ 12:14

Heute war ZDFneo für eine Reportage im DIM. Viel dürfen wir noch nicht verraten, deswegen lassen wir lieber Bilder sprechen :-)

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30
Jul
2010

Social Media Webinar Präsentation

Unser kostenloses Webinar zum Social Media Marketing war ein voller Erfolg – der Ansturm war sogar so groß, dass das System teilweise überlastet war. Einige Teilnehmer kamen nicht mehr rein, andere flogen leider aus dem Seminarraum raus. Wir entschuldigen uns bei den Teilnehmern, die das Webinar deswegen nicht verfolgen konnten  – es wird aber demnächst einen Wiederholungstermin geben.

Die 100 Glücklichen, die teilnehmen konnten, waren aber voll des Lobes. Hier ein paar Auszüge aus den Feedbacks der Teilnehmer:

Danke für das interessante Webinar!

Ich habe gerade an Ihrem sehr interessanten Webinar teilgenommen und wollte mich nochmal persönlich bedanken. Kompliment! Das Webinar hat mir sehr gut gefallen.

Vielen Dank für das SMM-Webinar! Es hat mir gut gefallen und ich habe wieder einige interessante Dinge gelernt. In naher Zukunft werde ich mich dieses Themas wohl annehmen.

Vielen Dank für die spannende Präsentation zum SMM. Diese gab einen guten Überblick zum Thema, der mir für mein berufsbegleitendes Studium passende ergänzende Infos lieferte.

Ich durfte eben Ihrer Präsentation zu Social Media folgen und bedanke mich hierfür auf diesem Wege, es war sehr interessant!

Ihr Webinar hat mir sehr gut gefallen. Danke!

Der W. Bertelsmann Verlag hat das Webinar zu einem gemeinsamen Teamerlebnis genutzt:

Auf jeden Fall haben wir den Hinweis ja auch tatsächlich vorher über die Verlagshomepage getwittert und sie haben uns im Webinar namentlich erwähnt. Danach fiel das Mikro aus. Wir haben das mit 7 Kollegen zusammen im Besprechungsraum über Beamer erlebt und bei der Erwähnung vom wbv Fachverlag so laut gejubelt, dass dann erst mal der Ton weg war….
In jedem Fall war es für uns ein interessantes Webniar und ein tolles Gemeinschaftserlebnis (wer hätte das gedacht?!). Einiges kannten wir natürlich schon, aber einiges war auch neu und hat gleich schon zu interssanten Diskussionen und kleineren Arbeitsaufträgen geführt. Das an dieser Stelle mal als Feedback.

Aufgrund der großen Nachfrage stellen wir die Präsentation gerne hier im Blog zur Verfügung. Sie können sie bei Slideshare auch runterladen.

Die gennante Befragung der Marketing-Leiter zum Social Media Marketing können Sie hier herunterladen: http://marketinginstitut.biz/marketingstudien/

Den Artikel “Twittermania” von Prof. Dr. Bernecker finden Sie hier:
http://www.dim-marketingblog.de/2010/07/28/twittermania-artikel-kostenlos-downloaden/

Die Seminartermine zum Social Media Marketing finden Sie hier:
Seminar Social Media Marketing

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19
Jul
2010

Für Sie gelesen: Marketeasing

Filed under: Buch-Tipps,Werbung — fbeilharz @ 09:35

Marketeasing

Bücher verkaufen sich meist dann besonders gut, wenn man mit ihnen ein neues Wort in den Sprachgebrauch einpflegen kann. “Marketeasing” könnte so ein neues Wort sein. Mit diesem Begriff will der Autor Bernd Röthlingshöfer das Marketing bzw. die Werbung neu definieren. Klassische Werbung funktioniert nicht mehr und der Autor macht auch klar, warum das so ist.  Wir alle sind hoffnungslos mit Werbebotschaften überladen, blenden Werbung gedanklich oft aus.

Deswegen soll Werbung anders werden – Spaß machen, sympathisch und wenn möglich spektakulär sein. Sie soll ansteckend wirken – alles Dinge, die im Social Media Marketing wiederzufinden sind (worauf der Autor in Kapitel 4 auch eingeht). Überhaupt finden sich hier viele Regeln wieder, die im Online-Marketing schon länger gepredigt werden – virale Verbreitung, Permission Marketing, relevante Botschaften an die richtige Zielgruppe etc.

Insofern ist “Marketeasing” nichts grundlegend neues, aber eine gute Zusammenfassung der neuen Werbe- und Marketingparadigmen, ohne die langfristig kein Unternehmen mehr erfolgreich sein kann. Egal, in welchen Bereichen Sie aktiv sind, das Buch geht auf (fast) jede Werbeform ein: Online-Marketing, Werbung mit Massenmedien, Mobiles Marketing, Außenwerbung etc. Sogar die Erfolgskontrolle, ein oft vergessener Aspekt des Marketing, findet in Kapitel 8 Erwähnung.

Viele Tipps und Merksätze verankern das Gelesene im Gedächtnis. Kontrollfragen regen zum Nachdenken an. Und die “fünf Trends, mit denen Sie rechnen müssen” schlagen einen Bogen in die Zukunft des Marketing.

Fazit: Geeignet für Werber, Marketingleute, Unternehmer und Selbstständige, die sich die “neue” Marketingdenke fernab von Hochglanzprospekten und Grafikdesign-Lehrstühlen aneignen wollen.

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