Das DIM befragte seit 2008 insgesamt mehr als 2.300 Besucher des Kölner Zoos nach Ihrer Meinung und Einstellung zum Kölner Zoo. Im Rahmen der Studie wurde, neben der Gesamtzufriedenheit und Weiterempfehlungsabsicht, unter anderem die Meinung zur Vielfalt an Tieren, Tierhaltung, Freundlichkeit des Personals, Kinderfreundlichkeit des Zoos, Gastronomie und zum Zoovenir-Shop abgefragt.
Insgesamt bescheinigt das Deutsche Institut für Marketing dem Kölner Zoo eine Gesamtzufriedenheit mit der Note 1,71 und eine Weiterempfehlungsabsicht von 94,1%.
Für diese guten Umfragewerte wurde heute dem kaufmännischen Vorstand des Kölner Zoos, Christopher Landsberg, im Beisein der Presse ein Gütesiegel durch Prof. Dr. Bernecker verliehen.
Prof. Dr. Michael Bernecker zieht folgendes Fazit: „Eine Gesamtnote von 1,71 und eine Weiterempfehlungsabsicht von 94,1 Prozent bestätigen, dass der Kölner Zoo zu einem der beliebtesten Zoos Deutschlands zählt. Mich persönlich freut es sehr, dass die Besucher die Entwicklung des Kölner Zoos positiv wahrnehmen. Ich hoffe, dass wir mit unseren regelmäßigen Analysen zur Besucherzufriedenheit die erfolgreiche Zukunft des Kölner Zoos weiterhin mitgestalten können.“
Auch der WDR berichtete gestern Abend in der Lokalzeit aus Köln ausführlich über das Ereignis. Für alle, die den Beitrag verpasst haben, ist dieser online abrufbar in der WDR Mediathek in der Sendung vom Donnerstag, 26.01.2012.
Bei Neuprodukteinführungen gibt es immer wieder eine kritische Frage: Welchen Preis werden die Kunden akzeptieren? Oder anders gefragt: Wie hoch darf der Preis für ein Produkt oder eine Dienstleistung maximal sein?
Ein probates Mittel für die Unterstützung der Preisfindung sind Customer Insights. Mit Hilfe von Fokusgruppen und Preisstudien können so Preispunkte ermittelt werden, wobei der Ermittlung der oberen und unteren Preispunkte das höchste Maß an Wichtigkeit zukommt. Die Übertragung der erworbenen Erkenntnisse in die Praxis stellt für Unternehmen jedoch immer wieder eine Herausforderung dar. Die meisten Kunden haben gerade für neue Produkte und Dienstleistungen in der Regel eine überzogene Preiserwartung. Das bedeutet, die in solchen Studien entstehenden Preisbilder funktionieren in aller Regel nicht im Markt.
Eine gute Methode zur Kompensation dieses Problems wird von Shane Frederick von der Yale School of Management vorgeschlagen: Seine Studien zeigen, dass insbesondere bei neuen, innovativen Produkten eine Abweichung von ca. 40% nach oben in der Preisschätzung existiert. Das heißt, die befragten Probanden geben in solchen Studien regelmäßig eine Preiserwartung an, die ca. 40% über dem später realisierbaren Preis liegt. Für die Preisfindung kann laut dieser Erkenntnisse die ermittelte Preiserwartung aus den Studien mit einem Abschlagfaktor von 40% versehen und so als oberen Preispunkt definiert werden. Anders sieht die Situation bei bereits besetzten Kategorien aus. Die Preiseinschätzung und Zahlungsbereitschaft von Probanden liegt dort deutlich näher beieinander.
Die Studie zeigt also einen einfachen, sehr interessanten Korrekturfaktor, bzw. Anpassungswert für durchschnittliche Preiserwartungen auf und dient somit der Optimierung von Erkenntnissen aus Pricingstudien.
Eine aktuelle Befragung unter 587 Unternehmen durch das Deutsche Institut für Marketing zeigt, dass die Bedeutung von Social Media Marketing (SMM) für Unternehmen verschiedenster Branchen immer weiter zunimmt. Nähere Informationen und die Studie zum kostenlosen Download finden Sie hier bei unseren Marketingstudien.
Unsere Marktforschung benötigt Ihre Hilfe!
Sie kennen sich mit Prüfzeichen/Prüfsiegeln aus?
Sie hatten schon beruflich mit Prüfzeichen zu tun?
Perfekt! Sie sind der ideale Experte für unsere neueste Befragung „Prüfzeichen 2011 / 2012“
In dem PDF „Befragungen in der Marktforschung“ stellen wir Ihnen die klassischen Befragungsformen in der Marktforschung vor und zeigen Ihnen die jeweiligen Vor- und Nachteile auf.
Oft entwickelt man als Mitarbeiter eine ganz emotionale Beziehung zu seinem Unternehmen, zu seiner Marke. Für einen Inhaber ist die Emotionalisierung der Arbeit fast schon der Regelfall. Das ist zu einem guten Stück auch sehr wünschenswert. Im Umkehrschluss kann jedoch die objektive Bewertung der eigenen Stellung im Markt, die Einschätzung der Zukunftsfähigkeit oder der zielgerichtete Einsatz von Investitionen verfälscht werden. Eine solche „Betriebsblindheit“ können sich nur die wenigsten Firmen erlauben.
Ein Lösungsansatz liegt in einer extern durchgeführten Analyse des eigenen Unternehmens. Stärken-/Schwächenprofile der Arbeitsprozesse und der strategischen Ausrichtung führen schnell zu wertvollen Ansätzen für Korrektur- oder Optimierungsmaßnahmen. Für die Durchführung einer solchen Potenzialanalyse kann eine Förderung aus öffentlichen Mitteln beantragt werden, wenn die zugehörigen Kriterien erfüllt werden. Die finanzielle Unterstützung beträgt bis zu 7.500 Euro.
Bei Interesse an der Durchführung einer Potenzialanalyse steht Ihnen das Deutsche Institut für Marketing gerne zur Verfügung. Ihre Ansprechpartnerin ist Frau Sonja Heine. Zum Kontaktformular gelangen Sie hier.
Unternehmensentscheidungen im Bereich des Marketing gestalten sich durch die Komplexität
der Märkte als durchaus schwierig. Um den Anforderungen des Marktes gerecht zu
werden, bedarf es daher einer genauen Untersuchung der Marktdaten und -trends, um auf
dieser Basis geeignete Marketingmaßnahmen abzuleiten. Das Werkzeug, mit dem relevante
Marktdaten und -trends entscheidungsrelevant aufgearbeitet werden, wird mit dem Begriff
Marktforschung zusammengefasst. Mit Hilfe der Marktforschung kann einerseits Markttransparenz
geschaffen, andererseits können Trends abgeleitet, zukünftige Entwicklungen prognostiziert
und entscheidungsrelevante Fakten herausgearbeitet werden. Da die Komplexität
der Märkte immer weiter zunimmt und ein Wettbewerbsvorteil in der heutigen Zeit für ein
Unternehmen überlebenswichtig sein kann, sollte angenommen werden, dass dem Bereich
der Marktforschung eine entscheidende Rolle im Marketing zukommt.
Diese Überlegungen gaben dem Deutschen Institut für Marketing den Anlass, eine Studie zu
dem Thema Marktforschung durchzuführen. Anfang diesen Jahres wurden Mitglieder der
XING-Gruppe “MarketingWissen” eingeladen, an einer Online-Expertenbefragung zum
Thema “Marktforschung” teilzunehmen. Die Befragung bestand aus einer Kombination von
geschlossenen und offenen Fragen.
Durch immer komplexer werdende Märkte wird die Identifizierung geeigneter und erfolgversprechender Unternehmensentscheidungen im Marketing-Bereich immer schwieriger. Um den Anforderungen des Marktes gerecht zu werden, bedarf es daher einer genauen Untersuchung der Marktdaten und -trends, um auf dieser Basis geeignete Marketingmaßnahmen ableiten zu können. Das Werkzeug, mit dem relevante Marktdaten und -trends, wie zum Beispiel Kundeneinstellungen oder Wettbewerberinformationen, entscheidungsrelevant aufgearbeitet werden, wird mit dem Begriff Marktforschung zusammengefasst:
Unter Marktforschung versteht man die systematische Gewinnung, Aufbereitung und Interpretation von, für die unternehmerische Planung relevanten, Informationen. Zudem zeichnet sich Marktforschung durch ihre Zweckorientierung, ihr systematisches Vorgehen und ihre Prozessstruktur aus.
Die Marktforschung erfüllt im Unternehmen folgende Funktionen:
Anregungsfunktion
Prognosefunktion
Bewertungsfunktion
Kontroll- und Bestätigungsfunktion
Die Realisierung eines Marktforschungsprojektes lässt sich idealtypisch in fünf Phasen strukturieren, wobei jeder Phase spezifische Aufgaben und Prozessschritte zugeordnet werden können. Konkret geht es in den einzelnen Phasen vor allem darum, die folgenden Fragestellungen zu bearbeiten und zu beantworten:
Wissen Sie, warum Kunden Ihre Produkte kaufen? Welches die wirklich kaufentscheidenden Merkmale einer Verpackung oder eines Werbemittels sind? Warum manche Produkte trotz lehrbuchmäßigen Marketings im Regal liegen bleiben? Neuromarketing bietet Antworten auf diese und ähnliche Fragen.
Aber was ist Neuromarketing überhaupt? Neuromarketing ist aus der Neuroökonomie entstanden. Dieses innovative und interdisziplinäre Wissenschaftsgebiet setzt sich aus der Psychologie, den Neuro- und Wirtschaftswissenschaften zusammen. Die Neurowissenschaft steuert dabei den neuesten und auch ausgefallensten Teil bei. Sie beschäftigt sich mit den Funktionen und Strukturen des Nervensystems und stellt so den Zusammenhang zum Gehirn und seiner Informationsverarbeitung dar. Und genau da setzt das Marketing an!
Die Erkenntnisse aus der Hirnforschung nutzen Neuromarketer, um menschliches (Kauf-) Entscheidungsverhalten besser zu verstehen und effizienter einzusetzen. Dabei ergänzen neurowissenschaftliche Ergebnisse bspw. die Thesen aus der Psychologie und dem klassischen Marketing. Die Antwort auf das „Warum“ im menschlichen Verhalten liefert dabei wohl oftmals den höchsten Erkenntnisgewinn für das Marketing. Gegenüber der klassischen Marktforschung hat diese Methode den Vorteil, dass Fragestellungen nicht wie in Interviews rückwirkend, sondern gezielt prophezeit beantwortet werden können.
Warnhinweise auf Zigarettenschachtel erhöhen das Verlangen
Wissenschaftler haben herausgefunden, dass Bilder von Lungenkrebs und anderen Spätfolgen des Rauchens keine abschreckende Wirkung auf Konsumenten haben. Die Lust nach einer Zigarette beeinflussen diese Bilder keineswegs – ganz im Gegenteil!
Neurowissenschaftler untersuchten das Verhalten von Rauchern während der Präsentation abschreckender Bilder im Kernspintomografen. Vor der Untersuchung gaben die Probanden an, dass diese Bilder ihr Verlangen nach einer Zigarette schmälerten. Jedoch ergaben Untersuchungen am Magnetresonanztomografen anschließend, dass bei der Präsentation der gleichen Bilder das Suchtzentrum im Gehirn aktiviert wurde und ein Verlangen anstelle einer Abneigung entstand.
Das Gezeigte wirkte wie ein visueller Reiz und aktivierte den Nucleus accumbens, der auch als „Suchtzentrum“ des Gehirns bezeichnet wird. In diesem Hirnareal wurde das Verlangen nach beispielsweise Sex und Drogen lokalisiert. Es kann also davon ausgegangen werden, dass lediglich der Anblick einer Schachtel ein entsprechendes Verlangen auslöst und ein nicht kontrollierbares Handeln nach sich zieht.
Was kann man daraus fürs Marketing ableiten?
Konsumenten fühlen sich angesprochen, wenn das Gezeigte sie emotional und unterbewusst anspricht. Auch Assoziationen, die sie beim Betrachten verschiedener Gegenstände entwickeln, kontrollieren den Verstand. Das heißt, selbst wenn ihnen bewusst ist, dass die gezeigten Bilder schlimme Krankheiten darstellen, die auch sie treffen können, wird über das unterbewusste System des Gehirns, zusammen mit den Assoziationen und dem Erlernten (Lungenkrebs heißt Rauchen – Rauchen heißt Zigarette – ich bin süchtig nach Zigaretten – ich möchte eine Zigarette rauchen) eine Verbindung zum Produkt hergestellt. Diese Verbindung führt schlussendlich zum Handeln – hier zum Griff zur Zigarette oder aber zum Kauf allgemein.
Sollte eine Marke also noch keine Assoziationen/Erinnerungen in den Hirnen der Konsumenten hervorrufen – nutzen Sie die Ansprache über Gefühle und Emotionen! So können Sie den Verstand des Konsumenten „ausschalten“ und Ihre Marke beim Kunden verankern und ihn oftmals zum Kauf animieren. Das Bewusstsein, ob ein Kauf sinnvoll und richtig ist, wird hierbei ignoriert.
Ein schönes Beispiel, welches eine „alte“ Marke über Emotionen, fernab vom eigentlichen Thema, wieder ins Bewusstsein des Konsumenten bringt, ist der TV-Spot von Fleurop im schweizerischen Fernsehen.
Das Deutsche Institut für Marketing bietet im November 2011 ein Seminar zum Thema Neuromarketing an.
Ihr Nutzen aus diesem Seminar:
Bereichern Sie Ihre Marketingarbeit mit modernsten Erkenntnissen und Methoden aus dem Neuromarketing
Tauschen Sie sich mit Fachkollegen aus
Strukturieren Sie den Einsatz von Marketinginstrumentarien unter Berücksichtigung des Neuromarketing.
Erhalten Sie Detailwissen durch den Trainer und nachvollziehbaren Umsetzungshilfen für Ihren beruflichen Alltag.
Umfangreiche, gut strukturierte Unterlagen
Sie erhalten Zugang zu unserem Onlinecampus und können alle Inhalte sowie aktuelle Studien auch online verwenden.
Eine Kundenzufriedenheitsmessung bietet mehr als nur die Zufriedenheit der Kunden zu messen. Viele Unternehmen begehen den Fehler, das Thema Kundenzufriedenheitsmessung ausschließlich im Rahmen ihrer eigentlichen Funktion, nämlich dem Einholen eines fundierten Kunden-Feedbacks zu betrachten.
Natürlich sollte diese Kernaufgabe auch immer im Mittelpunkt stehen und die Hauptmotivation einer solchen Zufriedenheitsanalyse darstellen. Allerdings zeigen die folgenden Beispiele, dass eine Kundenzufriedenheitsmessung noch sehr viel mehr kann. Konkret geht es darum, die Analyse respektive die gewonnenen Ergebnisse auch als Marketinginstrument für die interne und externe Kommunikation einzusetzen.