Der grüne Daumen für Ihr Marketing
 

DIM-Marketingblog


30
Jun
2011

Vom austauschbaren Einmalkäufer zum langfristigen Partner – Teil 2: Kundenbindung – aber wie?

Filed under: CRM,Marketing Basics,Neukundengewinnung — Daniel Heidinger @ 15:04

Die Bedeutung der Kundenbindung ist somit klar und lässt sich wie folgt zusammen fassen: Mit Ausnahme eines Monopolisten, bei dem übertriebene Anstrengungen in Kundenbindung unnötige Kosten verursachen können, ist es für die meisten Unternehmen sogar überlebensnotwendig in die Pflege ihrer Stammkunden zu investieren. Stellt sich nur die Frage nach dem WIE.

Prinzipiell sind unterschiedliche Gründe denkbar, warum sich ein Kunde an ein bestimmtes Unternehmen bindet. Auf einer strategischen Ebene lassen sich dabei vor allem die Ansatzpunkte unterscheiden:

  • Situative Bindungsursachen sind äußere Faktoren (v.a. ein günstiger Standort), die dafür verantwortlich sind, dass ein Kunde sich an einen Anbieter bindet. Aufgrund der vielfältigen Möglichkeiten des Online-Shopping ist es jedoch aus Unternehmenssicht nicht ausreichend, sich ausschließlich auf einem solchen situativen Vorteil auszuruhen.
  • Bei der Strategieoption einer vertraglichen Bindung versucht ein Unternehmen seine Kunde durch eine verbindliche Vereinbarung längerfristig an sich zu binden. Klassische Beispiele für diese Art der Kundenbindung sind Handyverträge, Zeitungs-Abos oder ein Vertrag im Fitness-Studio.
  • Von technisch-funktionaler Bindung kann gesprochen werden, wenn zwischen einem Unternehmen respektive den Produkten und Leistungen dieses Unternehmens und seinen Kunden in technischer Hinsicht eine Abhängigkeit besteht, so dass ein Anbieterwechsel aufgrund von Kompatibilitätsproblemen nicht möglich ist bzw. mit hohen Beschaffungsschwierigkeiten verbunden ist. Exemplarisch findet sich diese Art der Kundenbindung beispielsweise bei Computern oder Druckern (z. B. Apple), elektrischen Zahnbürsten oder den modernen Kaffeemaschinen, bei denen die Kaffee-Pads ebenfalls nur markenbezogen eingesetzt werden können (z. B. Nespresso). Interessant bei dieser Strategie ist, dass die „Refils“ meist die eigentlichen Gewinnbringer darstellen.
  • Bei einer ökonomischen Bindung findet ein Anbieterwechsel aufgrund objektiv oder subjektiv zu hoch empfundener Wechselkosten nicht statt. Die vorgestellten Beispiele zeigen deutlich, dass die unternehmerische Strategie hier auf den Aufbau von Wechselbarrieren abzielt und die Bindung hier aus einer bestimmten Abhängigkeit des Kunden resultiert. Im deutlichen Kontrast dazu zielt die folgende Strategie-Option auf eine freiwillige Bindung der Kunden ab.
  • Für den Aufbau einer psychologischen Bindung setzt ein Unternehmen direkt am Kunden an. Die Kernidee besteht darin, dass der Kunde in keiner vertraglichen, funktionalen oder ökonomischen Abhängigkeit steht und somit ohne Probleme jederzeit den Anbieter wechseln könnte, dies aber nicht will und nicht tut, weil er emotional an das Unternehmen (bzw. bestimmte Leistungen) gebunden ist.

Grundvoraussetzung für eine solche emotionale Ge- bzw. Verbundenheit ist, dass der Kunden mit den unternehmerischen Angeboten zufrieden ist. Das Thema Kundenzufriedenheit ist somit ein zentraler Erfolgsfaktor dieser Bemühungen um eine emotionale Kundenbindung. Allerdings ist an dieser Stelle der Hinweis wichtig, dass auch die skizzierten Wechselbarrieren i.d.R. nicht dauerhaft vor Kundenabwanderungen schützen können.

Anders formuliert: Auch im Rahmen der anderen strategischen Kundenbindungsoptionen ist das Thema Kundenzufriedenheit wichtig – denn auf kurz oder lang lässt sich auch ein unzufriedener Kunde durch die verschiedensten Barrieren nicht von einem Wechsel abhalten. Zudem sollte an dieser Stelle erneut auf die Gefahr einer negativen Mund-zu-Mund-Propagande zwar gebundener aber dennoch unzufriedener Kunden hingewiesen werden. Die im Folgenden vorzustellenden Maßnahmen stellen somit für alle kundenorientierten Unternehmen interessante und lohnenswerte Ansatzpunkte dar.

 

 

 

{lang: 'de'}
Post bei Mister  Wong eintragen

26
Jun
2011

Kostenlose Podcast-Serie: „Marketing für Unternehmer“ Teil 2

Filed under: Allgemein,Marketing Basics — Daniel Heidinger @ 08:43

Marketing Podcast

 

Das zweite Kapitel unserer Podcast-Reihe beschäftigt sich mit Ihren Visionen und Zielen. Die  Konkretisierung und strukturierten Umsetzung Ihrer Ziele und Visionen ist der Grundbaustein für den Erfolg Ihrer Unternehmung. Sie lernen in diesem Kapitel Maßnahmen kennen, die ergriffen werden müssen, um Ihre Mitarbeit für die Umsetzung der Vision zu motivieren.

Hier können Sie das zweite Kapitel kostenlos downloaden.

 

{lang: 'de'}
Post bei Mister  Wong eintragen

23
Jun
2011

Vom austauschbaren Einmalkäufer zum langfristigen Partner – Teil 1: Kundenbindung – warum?

Filed under: CRM,Marketing Basics,Neukundengewinnung — Daniel Heidinger @ 07:55

„Kunden sind wie kleine Hunde: erst will sie jeder haben – doch wenn sie erst da sind, will keiner mit ihnen Gassi gehen“. Dieses Zitat (Autor unbekannt) bringt einen wichtigen Sachverhalt sehr treffend zum Ausdruck: Zwar ist die Bedeutung einer umfassenden Kundenorientierung unumstritten, dennoch konzentrieren sich viele Unternehmen beim Thema Kundenorientierung viel zu einseitig auf die Gewinnung neuer Kunden, anstatt zunächst zu versuchen, die Umsatzpotenziale mit ihren Stammkunden auszuschöpfen, indem sie diese an sich binden.

Warum an dieser Stelle ein Umdenken lohnenswert oder sogar notwendig ist, zeigen die folgenden Beispiele, die die Bedeutung des Themas Kundenbindung erkennen lassen.

Aus Unternehmenssicht ist die Bindung von Kunden aus vielerlei Sicht erstrebenswert. Hier die wichtigsten Gründe im Überblick:


  • Gleichwertige Produkte und Dienstleistungen: Das Innovationstempo nimmt ständig zu. Ein Innovationsvorsprung verschafft nur noch einen kurzfristigen Wettbewerbsvorteil. Wirklich schlechte Produkte oder Leistungen gibt es eigentlich kaum noch. Vielmehr zeichnen sich die meisten Branchen dadurch aus, dass ihre Produkte ausgereift sind und ein einheitliches Qualitätsniveau aufweisen. Auch für Kunden stellen sich die angebotenen Leistungen als gleichwertig und austauschbar dar. Reine Qualitäts- und Leistungsmerkmale werden als selbstverständlich vorausgesetzt und können daher kaum zur Profilierung im Wettbewerbsumfeld beitragen oder Kaufentscheidungen bestimmen. Es gilt also: Je vergleichbarer Produkte und Leistungen werden, desto wichtiger ist es, dem Kunden „emotionale Pluspunkte“ zu bieten und ihn so an das eigene Unternehmen zu binden.
  • Echo-Effekt: Ein zufriedener Kunde gibt seine positiven Erfahrungen an durchschnittlich drei Personen weiter. Jeder unzufriedene Kunde erzählt sein Negativerlebnis an durchschnittlich zehn weiteren potenziellen Kunden. Berücksichtigt man bei diesen Zahlen, dass die Empfehlung von Bekannten zur Zeit die mit Abstand glaubwürdigste Kommunikationsform darstellt, so wird sehr schnell deutlich, wie wichtig entsprechende Bemühungen sind.
  • Vielfach sind erst die Folgegeschäfte wirklich lohnend: Häufig müssen Unternehmen für die Gewinnung neuer Kunden deutlich mehr Geld investieren, als sie innerhalb eines kurzen Zeitraums an Ertrag mit diesen Kunden erwirtschaften können. So bringen beispielweise Handyverträge oder Zeitungs-Abos aufgrund der teuren Prämien für Neukunden erst ab dem zweiten Jahr Gewinne ein. Aber auch in anderen Bereichen stellen die Marketing- und Vertriebsmaßnahmen (Werbung & Anzeigen, Angebotserstellung, Vertragsverhandlungen etc.), die zur Neukundenakquise notwendig sind, wichtige Kostentreiber dar. Branchenübergreifend geht man davon aus, dass es acht Mal teurer ist einen neuen Kunden zu gewinnen als einen Bestandskunden zu halten. Anders herum: der Schaden, der durch den Verlust eines Kunden entsteht, ist immens. Es lohnt sich also, sich intensiv um die Bindung seiner Kunden zu bemühen.
  • Wirtschaftlichkeit: Je länger eine Kundenbeziehung dauert, desto rentabler ist sie. Denn nicht nur, dass die Aufwendungen für die Akquise bei einem Bestandskunden wegfallen und sich auch weitere Kosten (z. B. Datenpflege, Bedarfsermittlung) reduzieren lassen – zudem ist ein zufriedener Bestandskunde aufgrund seiner Zusatzkäufe (Cross-Selling), seiner verminderte Preisempfindlichkeit und seinem Beitrag zur Neukundenakquise durch seine positive Mund-zu-Mund-Propaganda ein echter Gewinn(bringer) und trägt mit diesen Wirkungseffekten unmittelbar zur Steigerung des ökonomischen Erfolgs bei.

 

{lang: 'de'}
Post bei Mister  Wong eintragen

18
Jun
2011

Kostenlose Podcast-Serie: „Marketing für Unternehmer“ Teil 1

Filed under: Marketing Basics,Neukundengewinnung — Daniel Heidinger @ 16:45

Marketing PodcastLernen Sie in 10 Lektionen die Grundlagen des Marketing kennen. In nur 35 Minuten erwerben Sie die Grundkenntnisse über Marketingstrategien, Kundenorientierung und Kundengewinnung. Schnell, effizient und genau auf Ihre Bedürfnisse zugeschnitten können Sie im Auto, auf dem Sofa, oder beim Bügeln Grundkenntnisse für Ihr eigenes Marketing erwerben. Profitieren Sie von jahrelanger Marketingerfahrung und erleben Sie eine neue Form des Lernens.

Die Einleitung des Podcast können Sie hier kostenlos anhören.

Das erste Kapitel – „Was ist Marketing“ – können Sie Sie hier kostenlos anhören.

{lang: 'de'}
Post bei Mister  Wong eintragen

14
Jun
2011

F-Commerce: Eignet sich Facebook als neuer Vertriebskanal?

Filed under: eCommerce,Social Media Marketing — Daniel Heidinger @ 13:57

 

Was ist eigentlich „F-Commerce“? Unter F-Commerce (= Abkürzung für Facebook-Commerce) versteht man die Integration eines Online-Shops auf Facebook. Oder einfacher ausgedrückt: E-Commerce via Facebook. Mit einer Community von fast 700 Millionen Menschen weltweit und diversen Weiterempfehlungsmöglichkeiten (z.B. „Like-Button), könnte Facebook durchaus das Potenzial haben sich zusätzlich als Shopping.Plattform zu etablieren. Welche Erfahrungen haben Händler bisher gemacht und lohnt sich dieser Absatzkanal auch für Ihr Unternehmen?

Ob sich ein Vertrieb auf Facebook für Sie lohnt, hängt von vielen Faktoren ab. Ihre Branche, Zielgruppe und Produktpalette sind nur einige davon. Im Bezug auf die Zielgruppe gibt es z.B. auffallende Unterschiede zwischen dem Shoppingverhalten von Frauen und Männern. Verlassen sich Männer eher auf Daten und Fakten, ziehen Frauen doch lieber die Meinung ihrer Freunde hinzu. Womöglich auch ein Grund, weshalb bisher eher Modeunternehmen gute Erfahrungen auf Facebook gemacht haben. Positive Erfahrungsberichte von Elektronikunternehmen sind hingegen Mangelware. Und wenn sich doch eines unter vielen finden lässt, dann erzielt es diesen Umsatz meist nur mit Restposten und Sonderangeboten. Ein weiteres Beispiel ist www.fahrrad.de. Als einer der erfolgreichsten Online-Händler in Deutschland hat Fahrrad.de ebenfalls einen Shop bei Facebook integriert, verkauft hingegen dort meist nur ein Fahrrad pro Tag.

Trotz allem wächst die Nachfrage kontinuierlich, was auch immer mehr Anbieter für  Facebook-Shopsysteme auf den Markt ruft. Waren anfangs meist nur reine Produktpräsentationen möglich, finden sich heute sogar Shop-Lösungen, die eine Schnittstelle zu dem eigentlichen Web-Shop der Online-Händler zulassen. Die meisten Shop-Lösungen sind kostenpflichtig, was für viele Unternehmen eine weitere Barriere darstellt. Mit „Shopshare“ und „Payvment“ befinden sich hingegen zwei Anbieter auf dem Markt, die in der Grundversion kostenlos, bzw. sehr günstig sind.

Momentan partizipiert Facebook noch nicht an den Umsätzen, die über das Portal generiert werden. Experten prognostizieren jedoch, dass Facebook bald ein neues Bezahlsystem einführen wird, sobald sich eine bestimmte Anzahl von Online-Shop etabliert hat. Vermutlich würde dann mit sogenannten Credits bezahlt, ähnlich wie bei vielen Online-Games. Shopbetreiber müssten sich dann darauf einstellen bis zu 30 Prozent des Umsatzes an Facebook abzuführen. Ein weiteres Risiko stellt die Abhängigkeit von Facebook dar. Ein Online-Händler der Waren dort vertreiben möchte, muss sich darüber im Klaren sein, dass er sich stets der Firmenpolitik von Facebook unterzuordnen hat.

 

Es gibt noch einige Gründe, die bisher noch gegen Facebook als Vertriebskanal sprechen:

  • Viele Nutzer akzeptieren Facebook nicht als Shopping-Plattform
  • Das Umsatzvolumen der meisten Shops ist schwindend gering und lohnt sich für die meisten Unternehmen nicht, was kürzlich auch durch eine Studie von Forrester Research bestätigt wurde.
  • Klick- und Conversion-Raten sind verhältnismäßig gering. Die durchschnittliche Klickrate liegt bei einem Prozent (E-Mail-Marketing im Vergleich rund 11 Prozent) und die Conversion-Rate bei rund zwei Prozent (Email: vier Prozent)

 

Dass Facebook in den nächsten Jahren Google, eBay oder Amazon ernsthaft Konkurrenz im Kaufentscheidungsprozess machen wird, ist eher unwahrscheinlich. Lediglich ein Prozent der Amerikaner priorisieren Facebook als Hilfe für ihre Kaufentscheidung. Im Vergleich dazu: Google 38 Prozent, 28 Prozent besuchen die Website des Herstellers, 23 Prozent Amazon und 10 Prozent eBay.

Was empfiehlt sich nun für Online-Händler? Sein gesamtes Sortiment auf Facebook abzubilden macht zum gegenwärtigen Zeitpunkt nur in Ausnahmefällen Sinn. Wenn Sie mit dem Gedanken spielen einen Online-Shop auf Facebook zu platzieren, sollten Sie anfangs diesen nutzen um Traffic auf Ihre Homepage oder auf Ihren eigenen Shop zu leiten. Das heißt es ist ratsam eher eine begrenzte Artikelzahl zu bewerben. Das könnten Ihre Top-10 Bestseller sein, Saisonartikel und Restposten. Aber auch Couponings und Give Away zu Trafficgeneratoren. Mit diesen Anreizen sollten Sie versuchen die Besucher auf Ihren eigentlichen Online-Shop zu ziehen und sie dort zu Kunden umzuwandeln.

 

 

{lang: 'de'}
Post bei Mister  Wong eintragen

14
Jun
2011

Für Sie gelesen: Google AdWords von Andrew Goodman

Filed under: Buch-Tipps,Online-Marketing — fbeilharz @ 09:48

Gute Bücher zum Thema „Google AdWords“ sind leider spärlich gesät. Bis auf das Standard-Werk von Alexander Beck gibt der Markt nicht allzu viel her.


Da erschließt sich Andrew Goodmans „Google AdWords. Erreichen Sie Millionen gezielter neuer Kundenkontakte“ natürlich eine lukrative Nische.

Aufbau und Inhalt

Nach einer Einführung zu Nutzen und Vorteilen von Google AdWords folgt eine Übersicht der Entwicklung des Systems sowie über die wichtigsten Prinzipien, die Google AdWords von anderen Werbemitteln unterscheiden.

Dann geht’s auch schon los: In den nächsten Kapitel stellt Goodman die Anzeigeneinrichtung in der nötigen Tiefe vor. Auch auf den Qualitätsfaktor geht der Autor auf über 20 Seiten ein. Dieses wichtige Ranking-Kriterium kommt in anderen Büchern leider oft zu kurz, was man diesem Buch nicht vorwerfen kann.

Auch die Keyword-Auswahl und die Anzeigenerstellung als solche werden ausführlich beschrieben. Dabei spricht der Autor alle wichtigen Punkte an, die man für erfolgreiche Kampagnen beachten muss.

In Teil 3 geht es dann um „Strategien für Fortgeschrittene“, zum Beispiel fortgeschrittene Optionen zur Keyword-Auswahl oder Conversion Tracking.

Das 11. Kapitel dürfte eines der wertvollsten sein: mit zahlreichen Tipps zur Erhöhung der Conversion-Raten geht dieses Buch sogar etwas über das reine AdWords-Thema hinaus. Diese Tipps helfen auch bei allen anderen Formen der Online-Werbung sowie im Online-Marketing generell weiter. Hinweise wie zum Beispiel die Optimierung der Landeseite, die Beseitigung von Kaufhindernissen oder das Testen durch multivariate Tests sind Pflichtprogram für jeden Online-Marketer.

Aktualität

Naturgemäß leidet das Buch unter dem Manko aller Bücher zum Online-Marketing: der schnellen Überholung. Seit 2010 sind bei AdWords schon wieder einige Änderungen eingeführt worden, die in dem Buch noch nicht berücksichtigt werden konnten. In 1-2 Jahren werden viele Screenshots ohnehin nicht mehr brauchbar sein. Das ändert aber nichts daran, dass die dahinterliegenden Strategien und Konzepte über längere Zeit Bestand haben werden.

Gestaltung

Die ersten beiden Teile sind leider sehr textlastig, oft seitenweise ohne eine einzige Grafik oder Aufzählung zur Auflockerung. Dadurch werden diese Seiten etwas schwer lesbar. Das bessert sich zum Glück im dritten Teil, der auch Tipps und viele Grafiken enthält. Trotzdem ist das Buch sehr dicht geschrieben, was zum einen den Vorteil der hohen Informationsdichte, zum anderen aber auch den Nachteil der langen Lesezeit und der Komplexität mit sich bringt.

Die Übersetzung ist sehr gut gelungen, auch alle Grafiken wurden einwandfrei übersetzt, was ja häufig einen Knackpunkt bei amerikanischen Büchern darstellt.

DIM-Fazit

Das Buch eignet sich für Einsteiger und leicht Fortgeschrittene im Keyword-Advertising. Wer nicht gerade seit 10 Jahren täglich mit AdWords zu tun hat, wird in jedem Fall etwas Neues mitnehmen.

“Google AdWords” jetzt portofrei bei Amazon bestellen!

{lang: 'de'}
Post bei Mister  Wong eintragen

11
Jun
2011

Marktforschung: Die Ergebnisse des Expertenpanel 2011

Filed under: Marktforschung — Daniel Heidinger @ 15:41

Unternehmensentscheidungen im Bereich des Marketing gestalten sich durch die Komplexität
der Märkte als durchaus schwierig. Um den Anforderungen des Marktes gerecht zu
werden, bedarf es daher einer genauen Untersuchung der Marktdaten und -trends, um auf
dieser Basis geeignete Marketingmaßnahmen abzuleiten. Das Werkzeug, mit dem relevante
Marktdaten und -trends entscheidungsrelevant aufgearbeitet werden, wird mit dem Begriff
Marktforschung zusammengefasst. Mit Hilfe der Marktforschung kann einerseits Markttransparenz
geschaffen, andererseits können Trends abgeleitet, zukünftige Entwicklungen prognostiziert
und entscheidungsrelevante Fakten herausgearbeitet werden. Da die Komplexität
der Märkte immer weiter zunimmt und ein Wettbewerbsvorteil in der heutigen Zeit für ein
Unternehmen überlebenswichtig sein kann, sollte angenommen werden, dass dem Bereich
der Marktforschung eine entscheidende Rolle im Marketing zukommt.

Diese Überlegungen gaben dem Deutschen Institut für Marketing den Anlass, eine Studie zu
dem Thema Marktforschung durchzuführen. Anfang diesen Jahres wurden Mitglieder der
XING-Gruppe “MarketingWissen” eingeladen, an einer Online-Expertenbefragung zum
Thema “Marktforschung” teilzunehmen. Die Befragung bestand aus einer Kombination von
geschlossenen und offenen Fragen.

Die Studienergebnisse können Sie hier downloaden: Expertenpanel 2011 – Marktforschung

{lang: 'de'}
Post bei Mister  Wong eintragen

7
Jun
2011

Das Deutsche Institut für Marketing stockt sein Team weiter auf

Filed under: Allgemein — Daniel Heidinger @ 17:01

Die Marketingspezialisten aus Köln haben Dr. Julia M. Derra und Angela Selbert für die steigende Anzahl an Projekten gewonnen.


 

Dr. Julia M. Derra steigt im Deutschen Institut für Marketing als Projektleiterin im Bereich der Marktforschung ein. Sie hat zuvor ihre Promotion an der Universität Trier im Bereich der Konsum- und Kommunikationsforschung mit summa cum laude erfolgreich abgeschlossen und war zudem für verschiedene wissenschaftliche Projekte im Bereich der Werbe- und Medienforschung verantwortlich.

Diplom-Wirtschaftsjuristin Angela Selbert unterstützt als Projektassistentin das Team Online-Marketing. Sie übernimmt insbesondere Aufgaben in den Bereichen Suchmaschinenoptimierung, Keyword-Advertising und Social Media Marketing.

 

Wir wünschen unseren beiden neuen Kolleginnen eine guten Einstieg und viel Erfolg bei ihrer Arbeit!!!


{lang: 'de'}
Post bei Mister  Wong eintragen

6
Jun
2011

KMT 4: Rechtliche Aspekte des Social Media Marketing – Vortrag und Interview

Filed under: Social Media Marketing — fbeilharz @ 13:48

Zum Thema Social Media Marketing gab es beim Kölner Marketingtag 2011 nicht nur Tipps und Strategien, sondern auch wichtige Hinweise zu den rechtlichen Aspekten. Worauf müssen Unternehmen achten, wenn sie sich in den sozialen Netzwerken engagieren? Wie sieht es mit der rechtlichen Beurteilung der Social Plugins aus? Wo lauern die häufigsten Fallen?

Auf diese und viele weitere Fragen gab Rechtsanwalt Dr. Markus Robak von der JONAS Rechtsanwaltsgesellschaft mbH tiefgehende Antworten. Dr. Robak ist Fachanwalt für Urheber- und Medienrecht und Junior-Partner bei JONAS. Die Teilnehmer erfuhren in seinem spannenden Vortrag, wie man sich rechtssicher durch den Social Media Jungle navigiert.

Den Vortrag können Sie hier herunterladen:

Außerdem hat sich Dr. Robak noch für ein Interview zur Verfügung gestellt.

1. Bei welchen Punkten sehen Sie für Unternehmen den dringendsten Handlungsbedarf, was rechtliche Aspekte in den Social Media angeht?

Unternehmen sollten möglichst Wettbewerbern keine Gelegenheit für Beanstandungen nach dem UWG geben, denn von dieser Seite droht erfahrungsgemäß das größte faktische Risiko, abgemahnt zu werden. Vor allem sind Formalien wie Impressum und korrekte Preisangaben (bei Werbung mit Preisen) zu beachten. Schleichwerbung ist ein weiterer Aspekt, der beim Social Media Marketing künftig die Gerichte verstärkt beschäftigen könnte. Bei Gewinnspielen müssen die Teilnahmebedingungen klar und eindeutig angegeben werden. Schließlich dürfen die User von Facebook, Twitter & Co. nicht mit unerwünschter Werbung belästigt werden.

2. Wie wird sich die rechtliche Beurteilung der Facebook-Plugins auf Websites entwickeln? Wird die Nutzung komplett verboten, toleriert oder erlaubt?

Das Schicksal der Social Plugins wird wesentlich davon abhängen, ob insbesondere Facebook in Zukunft die datenschutzrechtlichen Aspekte dieser Funktionen transparenter gestalten und auf nicht erfoderliche Datenübertragungen verzichten wird. Außerdem wird man abwarten müssen, ob das Ausmaß der durch das “Liken” verursachten Werbebotschaften auf Pinnwänden solcher User, die diese Werbung nicht bestellt haben, ein Belästigungsniveau erreichen wird, das den Gesetzgeber zum Handeln veranlassen könnte.

3. Worauf sollten Unternehmen achten, die jetzt ins Social Media Marketing starten, um rechtliche Probleme zu vermeiden?

Social Media Marketing ist als Werbe- und Kommunikationskanal zu wichtig geworden, als dass sich Unternehmen erlauben könnten, zum Einstieg die Marketing-Abteilung einfach mal machen zu lassen. SMM bedarf vielmehr einer Strategie, zu der auch die rechtliche Prüfung des Auftritts gehört. Wichtig ist in diesem Zusammenhang ferner, vorab die Nutzungsbedingungen der Social Media Plattformen zu kennen und einzuhalten, denn Verstöße können dazu führen, dass eine gerade erst etablierte Unternehmensseite vom Anbieter gesperrt wird.

{lang: 'de'}
Post bei Mister  Wong eintragen

3
Jun
2011

Google +1 Button: Der Suchmaschinenriese wird sozialer

Filed under: Online-Marketing,Social Media Marketing — Daniel Heidinger @ 17:11

Kurz nachdem Ex-Google Chef Eric Schmidt Versäumnisse im Bereich sozialer Netzwerke einräumte, veröffentlichte der Suchmaschinengigant aus Mountain View seine Antwort auf Facebooks „Like“ Button – den „+1“ Button (gesprochen „plus one“). Wie man in der unteren Abbildung sehen kann, befindet sich dieser in den Suchmaschinenergebnissen direkt rechts neben dem Title-Text (1. Zeile). Des Weiteren haben Webseitenbetreiber die Möglichkeit den Button direkt auf ihrer Website einzubinden.

 

„+1“ Button in den Suchmaschinenergebnissen

„+1“ Button in den Suchmaschinenergebnissen

 

Mit diesem neuen Feature versucht nun Google, seine SERPs um weitere soziale Ranking-Signale zu erweitern. Und das funktioniert folgendermaßen: Wenn einem Internetnutzer eine Website besonders gut gefällt, kann er dies mit einem Klick auf den „+1“ Button kommunizieren. Zum einen wird das jeweilige Suchergebnis in der eigenen Merkliste abgelegt, zum anderen erhalten alle „Freunde“, mit denen der Internutzer über Google Applikationen verbunden ist, eine Empfehlung in den Suchergebnissen. Zu diesen Google Tools zählen Google Reader, Google Talk, Google Buzz und Gmail. In einiger Zeit sollen laut Google auch Kontakte aus Twitter und Flickr berücksichtigt werden. Wann Google „+1“ in Deutschland verfügbar sein wird ist noch offen. Unter www.google.com gibt es schon die Möglichkeit dieses neue Feature zu testen – jedoch nur, nachdem man sich eingeloggt hat.

Das Deutsche Institut für Marketing hat diesen Button schon auf seinen Webseiten eingebunden und befindet sich somit unter den “First Movern”. Wenn Sie ihren ersten +1 setzen möchten, klicken sie einfach auf den unteren Button! =)

 

{lang: 'de'}
Post bei Mister  Wong eintragen
Nächste Seite »

Powered by WordPress

 Top »
Marketingberatung Marktforschung Bildungsmarketing Onlinemarketing Marketingblog Marketing Seminar DiSG-Modell DiSG Test Marketingeinkauf Marketing Weiterbildung IT-Marketing Marketingglossar Referent Marketing Vortrag Marketing Seminar Neukundengewinnung Seminar Marktforschung Seminar Produktmanagement Seminar Marketing Seminar Vertrieb Seminar Key Account Management Seminar Vertriebscontrolling Marketing für Trainer Webdesign Berlin