Der grüne Daumen für Ihr Marketing
 

DIM-Marketingblog


22
Feb
2011

Eine Suchmaschine, ein Softwareanbieter, ein Internetdienstleister – Was ist Google eigentlich?

Filed under: Allgemein,Online-Marketing — jstranghoener @ 10:16

Betrachtet man das Geschäftsmodell, wird deutlich, dass Google 99% des jährlichen Umsatzes (rund 26 Milliarden Dollar) mit Textanzeigen, also Werbung, erwirtschaftet. Google nimmt international die bedeutendste Stellung als Werbeflächenanbieter und Internet-Diensteanbieter ein. Während Google weltweit gesehen rund 2/3 der Suchabfragen beantwortet, sind es in Deutschland ca. 91% (da T-Online ebenfalls Google-Ergebnisse ausliefert).
Damit nimmt Google in Deutschland die marktbeherrschende Stellung ein und ist unangefochtene Nummer 1.

Google-Produkte sind bekannt und etabliert. GoogleMaps, Street View, Books, AdWords, AdSense, YouTube, Android, ChromeOS/ChromiumOS sind nur einige der vielen Produkte, die Google im Internet anbietet.

Durch Google Analytics, einem Webanalyse-Tool, und im Browser abgespeicherte Cookies wird es Google ermöglicht, den weiteren Verlauf über die Suchanfrage hinaus zu verfolgen. Somit werden Verweildauer und mögliche Kaufentscheidungen mit der Suche verbunden. Damit lassen sich die Qualität der angeklickten Links überprüfen. Durch diese Möglichkeiten kann Google eine detailierte Analyse für jede Website erstellen.

Full-Value-of-Search

Unter der Adresse www.full-value-of-search.de veröffentlicht der Suchmaschinengigant regelmäßig Studienergebnisse zum Thema Such- und Kaufverhalten.

Im Folgenden werden in diesem Blog einzelne Teile der Studie und die neusten Erkenntnisse über den Wert einer Suchanfrage vorgestellt.

Der erste Teil der veröffentlichten Studie befasst sich mit mit der Frage:

„Was löst online Suchanfragen aus?“

Die herangezogenen Daten stammen aus einem kostenlosen von Google bereitgestellten Analysetool (Insights for Search).

Die Studie zeigt deutlich, dass aktuelle oder saisonal auftretende Ereignisse die Suchanfrage stark beeinflussen.
Zudem ist bei jährlich auftretenden Ereignissen, wie dem Oktoberfest, eine jährlich wiederkehrende Steigerung der Suchanfragen zu beobachten.
Dies wird auch durch aktuelle Berichterstattungen in den Offline-Medien erzeugt.
Einzelne Ereignisse, zum Beispiel tagespolitische Themen, spiegeln sich sofort und signifikant im Suchvolumen wieder.

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17
Feb
2011

Seien Sie innovativ! (Teil 2)

Filed under: Allgemein — Daniel Heidinger @ 14:35

Sind Ihre Kunden innovativ?
Damit die Innovation auch erfolgreich wird muss sie im Markt auch funktionieren. Jedoch sind nicht alle Kunden innovativ. Der Markterfolg neuer, innovativer Leistungen ist sehr stark von der Innovationsfähigkeit der Kunden abhängig. Das alte Zitat: „Alle möchten Innovationen aber keiner mag die Veränderung“ hat bei Innovationen einen großen Stellenwert. Man unterscheidet üblicherweise vier verschiedenen Arten von Kunden: „Innovatoren“, „Frühe Folger“, „Späte Mehrheit“ und „Laggards“. Diese Unterteilung erfolgt nach der Bereitschaft neue Dinge auszuprobieren. Innovatoren sind bereit frühzeitig neue Produkte auszutesten und anzuwenden. Die „Frühen Folger“ achten darauf, welche Innovationen sich durchsetzen und steigen dann auch in den Trend ein. Wenn sich Neuigkeiten durchgesetzt haben und zum Allgemeingut geworden sind kauft die späte Mehrheit sie auch. Laggards zu guter letzt sind Kunden die keine Veränderung wollen und Innovationen ablehnen.

Es gibt verschiedene Wege mit Innovationen umzugehen:

1. Anwendung keiner Innovationen. Das Unternehmen basiert sein Geschäftmodell auf Konstanz seiner
Produkte und Leistungen und ist nicht innovativ.

2. Zukauf von Innovationen: Innovative Idee, Lizenzen oder gesamte Unternehmen werden von Forschern
oder Forschungsinstitutionen gekauft, um fast marktreife Innovation zu erlangen.

3. Projektorientierte Forschung: Einzelne Produkte und Projekte werden selektiv weiterentwickelt.

4. Ganzheitliche Innovationsstrategie: Das Unternehmen versucht kontinuierliche Innovationen zu entwickeln
um damit als innovatives Unternehmen im Markt präsent zu sein.

Alle Wege sind in nahezu allen Branchen realisierbar und sowohl von Konzernen als auch Kleinstunternehmen anwendbar. Neben dieser eher strategischen Frage, kommt es allerdings auf die professionelle Umsetzung an und diese wiederum ist von der Qualität des Managements abhängig.

So generieren Sie Innovationen:

1. Suchen Sie Ideen

2. Produzieren Sie eigene Innovative Ideen

3. Überprüfen Sie die Ideen auf Umsetzbarkeit

4. Überprüfen Sie die Wirtschaftlichkeit

5. Erstellen Sie eine Nullserie bzw. einen Testfall

6. Führen Sie die Innovation professionell in den Markt ein

Natürlich sind Innovationen kein Selbstläufer, im Gegenteil, die Wahrscheinlichkeit dass Ihre Innovation ein Flop wird ist nicht zu unterschätzen. Daher sollten Sie nicht nur einmalig eine Innovation anstoßen und dann direkt auf Erfolg hoffen. Versuchen Sie lieber kontinuierlich mehrere Produkt oder Leistungsverbesserungen durchzuführen. Eine Vielzahl von kleineren Innovationen hat oftmals einen größeren Erfolg als die jahrelange Suche nach der einen großen Innovation.

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16
Feb
2011

Seien Sie innovativ! (Teil 1)

Filed under: Allgemein — Daniel Heidinger @ 14:33

Wir erleben seit einigen Jahren eine Diskussion rund um das Thema „Geiz ist Geil“. Der Kunde will angeblich nur noch alles billiger und ist nicht mehr bereit für gute Leistungen auch gutes Geld zu bezahlen. Ist das wirklich so? Aus Sicht des Marketing ist dies jedoch nicht überraschend. Ein Kunde der kontinuierlich die gleichen Dinge kauft, hat natürlicherweise irgendwann die Tendenz zu einem preisgünstigeren Anbieter zu wechseln, wenn er dort die gleiche Leistung für weniger Geld erhält.

Innovationen sind schon immer eine Möglichkeit gewesen, um sich mit neuen bzw. anderen Leistungen von Wettbewerbern zu unterscheiden und damit auch seinen Preis zu rechtfertigen. Für etwas Besonderes, Neues oder Innovatives können regelmäßig höhere Preise realisiert werden als für Standardprodukte.

Was sind Innovationen?
Beim Stichwort Innovationen denken viele sofort an echte Innovationen und merken an, dass diese doch sehr selten sind. Eine „Echte Innovation“ ist tatsächlich selten, da sie etwas vollständig neues darstellt. Zu dieser Art von Innovationen kommt ein Unternehmen tatsächlich nicht einfach und schnell, sondern muss in der Regel umfangreiche Grundlagenforschung durchführen. Die Erfindung der Glühbirne durch Edison war zum Beispiel so eine „Echte Innovation“.

Unterhalb dieses sehr hohen Anspruches spricht man jedoch auch von „Quasi-neuen Produkten“. Bei diesen Produkten und Leistungen handelt es sich meistens um Weiterentwicklungen bestehender Leistungen. Die Entwicklung hin zu Handys, die neben dem telefonieren auch Funktionalitäten wie fotografieren oder das speichern und abspielen von Musik ermöglichen gehören in diese Kategorie. Der Innovationsgrad ist natürlich nicht so groß wie bei einer „echten Innovation“, aber dafür stellt sich der Marktzugang regelmäßig einfacher dar. Solche Innovationen sind zudem deutlich einfacher zu generieren.

Die Firma HP zum Beispiel hat vor einiger Zeit eine Pressemitteilung herausgegeben, dass Sie aufgrund einer Innovation im Rahmen Ihres Fertigungsprozesses in Zukunft ihre Drucker noch preisgünstiger anbieten kann. Diese Innovation ist für den Markt eine so genannte „Me-too-Leistung“. Die so produzierten Drucker sind lediglich preisgünstiger. Die Innovation ist also nicht im Produkt direkt sichtbar, sondern bietet eine effizientere Produktion und damit wieder einen Wettbewerbsvorteil der sich im Markt umsetzen lässt.

Langfristig innovative und erfolgreiche Unternehmen haben Innovationen auf allen drei Ebenen.

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15
Feb
2011

Marken-Flops: Die lustigsten Markennamen

Filed under: Allgemein — Daniel Heidinger @ 15:39

Wie sollte ein guter Markename sein? Kurz, prägnant, beschreibend, einprägsam? Das sind nur einige von vielen Eigenschaften, die ein Markenname erfüllen sollte. Die australische Fluggesellschaft „Emu“ zum Beispiel scheint das nicht verstanden zu haben. Zugegebenermaßen ist der Emu eines der Wappentiere Australiens und ja, sicherlich ein interessantes Maskottchen für ein australisches Unternehmen. Dennoch sollte sich eine Fluggesellschaft nicht nach einem flugunfähigen Vogel benennen. Die Fluggesellschaft hätte sich im Vorfeld besser von der Lufthansa beraten lassen sollen. Zumindest scheint die sich dahingehend besser auszukennen.

Weitere lustige Markenausrutscher:

Phanodorm
(Merck)

Das Medikament ist ein Schlafmittel, was jedoch bei “fa no dorm” nicht so recht glaubwürdig erscheint, da es im Italienischen “lässt dich nicht schlafen” bedeutet.

i-MiEV
(Toyota)

Umweltfreundliche Fortbewegung klingt anders.

Mist Stick
(Clairol)

Der Lockenstab wollte sich in Deutschland einfach nicht verkaufen. Woran das wohl liegen mag?

Probe
(Ford)

Stellt uns Ford mit diesem Modell auf die Probe?

Cue
(Colgate Palmolive)

Die Zahnpasta hatte den gleichen Namen wie ein französisches Porno-Magazin.

E-tron
(Audi)

E-tron heißt im Französischen so viel wie “Kothaufen”.

Kipferl
(Bahlsen)

Der Name des Gebäcks war für Franzosen kaum aussprechbar und wurde deshalb
nicht nachgefragt, wie auch!

MR 2
(Toyota)

Steht für Mid-Engined Rearwheel-Drive Two-Seater und bedeutet Französisch aus-
gesprochen soviel wie “merde” (Scheiße) bzw. “merdeux” (Scheißer).

Omo
(Unilever)

Weckt bei französischer Aussprache Assoziationen mit Homosexualität.

Nova
(Lada)

“ni va” bedeutet im Spanischen soviel wie “geht nicht”. Verkaufsförderung klingt anders!

Pajero
(Mitsubishi)

In allen spanischsprachigen Ländern steht dieser Begriff umgangssprachlich für einen sehr starken Kraftausdruck.

Néscafe
(Nestlé)

Im Portugiesischen bezeichnet “n’es café” so viel wie “ist nicht Kaffee”. Das dürfte für Verwirrung gesorgt haben.

Pinto
(Ford)

Bezeichnet in Brasilien umgangssprachlich einen “kleinen Penis”.

Regata
(Fiat)

Steht im Schwedischen für eine “streitsüchtige Frau”.

Uno
(Fiat)

Bezeichnet im Finnischen einen “Trottel”.

Canesten
(Bayer)

Der Name des Medikaments von Bayer bedeutet im Japanischen so viel wie “wirf dein Geld weg”.

Tchibo

Der Name bedeutet auf Japanisch bei falscher Aussprache als “schi” so viel wie “Tod” und bei richtiger Aussprache als “tschi” so viel wie “Blut”. “Bo” wiederum bedeutet „Grab“.

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15
Feb
2011

Für Sie gelesen: “Verkaufs- und Arbeitstechniken für den Außendienst”

Filed under: Allgemein — Daniel Heidinger @ 15:37

Dirk Kreuter hat sein Buch sehr systematisch und didaktisch klug aufgebaut. Der Leser merkt sofort, dass der Autor eine lange Zeit im Außendienst tätig war und über ein enormes Fachwissen verfügt. Und genau dieses Verkaufstalent steckt auch in seinem Buch, welches den Leser sehr schnell in seinen Bann zieht. Selbst Lesemuffel werden dieses Buch so schnell nicht mehr aus der Hand legen.

Besondern hervorzuheben sind die unzähligen Verkaufstechniken, die sehr praxisorientiert aufgezeigt werden und von dem Leser gleich beim nächsten Kundentermin umgesetzt werden können.

In seinem Werk schafft es Dirk Kreuter, selbst Verkäufern mit jahrelanger Erfahrung, noch viele neue Tipps und Verkaufstrategien zu vermitteln. Was macht einen guten Außendienstmitarbeiter aus? Unter anderem Selbstmotivation, Büroorganisation, Rhetorik und grundlegende Kenntnisse der Kundenpsychologie. finden sich viele Anregungen und Denkansätze, die man so bisher in der Literatur nicht aufzufinden vermochte.

DIM-Fazit: Selbst für „alte Hasen“ im Außendienst ein absolutes Muss!

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9
Feb
2011

Die Reklamation als Möglichkeit Kunden zu binden (Teil 2)

Filed under: Allgemein — Daniel Heidinger @ 14:28

Wie in unserem gestrigen Bericht schon erwähnt gibt es eine Kundengruppe, die sich nicht beschwert und einfach zu einem Wettbewerber wechseln. Eine andere Gruppe kommuniziert ihre schlechten Erfahrungen an Freunde, Bekannte und Geschäftskollegen. Eine dritte Gruppen von Kunden geht tatsächlich direkt zum Unternehmen und beschwert sich. Diese Gruppe stellt tatsächlich eine Minderheit dar. Die Gründe sich nicht direkt zu beschweren sind vielfältig: „Keine Zeit“, „Bringt nichts“, „Man wird sowieso nur abgewimmelt“, „Man wird als nörgelnder Kunde abgestempelt“, …

Dabei ist der Umgang mit Beschwerden sinnvoll, einfach zu managen und steigert kurzfristig die Kundenzufriedenheit und langfristig nachweislich auch die Rendite des Unternehmens. Studien haben zudem bewiesen, dass Kunden dessen Beschwerde kompetent bearbeitet wurde zukünftig eine deutlich höhere Zufriedenheit aufweisen, mehr bei dem Unternehmen nachfragen und deutlich loyaler sind. Zudem sollte man jeden reklamierenden Kunden als kostenlose Unternehmensberatung betrachten. Er zeigt einem die eigenen Schwachstellen im Leistungsprozess auf.

Für eine professionelle Reklamationsbearbeitung sollten die folgenden vier Schritte professionell umgesetzt werden:

Die Beschwerdestimmulierung ist der erste und wichtigste Schritt. Der Kunde muss eine einfache Möglichkeit haben seine Beschwerde loszuwerden. Dies kann persönlich durch geschulte Mitarbeiter aus dem Kundendienst und dem Service erfolgen oder unpersönlich durch Fragebögen, Terminals oder Response-Karten. An dieser Stelle machen viele Unternehmen Fehler und haben dadurch den Eindruck, dass bei Ihnen ja alles gut läuft, da ja keine Beschwerden vorliegen.

Die Beschwerdeannahme sollte durch geschultes Personal in einer möglichst entspannenden Atmosphäre erfolgen. Der Verweis man könne sich ja im Internet oder per Fax/Post beschweren stellt eine zusätzliche Hürde dar. Viele Kunden scheuen den damit verbundenen Aufwand. Zudem bietet die persönliche Kommunikation mit dem Kunden die Möglichkeit zusätzliche Informationen zu erhalten.

Die Beschwerdebearbeitung sollte schnell und unkompliziert erfolgen und der Kunde ist über jeden Schritt zu informieren. Die Beschwerdereaktion, also die Problemlösung, kann unterschiedlich erfolgen. Sowohl finanzielle als auch materielle und immaterielle Lösungen sind möglich. Interessanter Weise erwarten die meisten Kunden zumindest eine Entschuldigung für die schlecht erbrachte Leistung. Genau an diesem Punkt besteht ein großes Potential zur Steigerung der Kundenzufriedenheit. Eine passive Reklamationslösung führt lediglich zur Behebung des Problems und damit zur Abwendung eventueller rechtlicher Konsequenzen. Die aktive Bearbeitung kann ohne größere finanzielle Aufwendungen Kundenzufriedenheit auslösen.

Kommen wir noch mal kurz zum Beispiel von dem gestrigen Beitrag zurück. Dadurch dass DHL mit reklamierenden Kunden unfreundlich umgeht, wird das negative Leistungserlebnis noch verstärkt. Der reklamierende Kunde merkt, dass das Unternehmen ihm den nachweislich entstandenen Schaden nicht begleichen will und er als Kunde auch „scheinbar“ unerwünscht ist und abgewimmelt wird.

Fazit:

- Reklamationen sind nicht das Ergebnis von nörgelnden Querulanten, sondern häufig das Ergebnis eines
Anlasses, den nicht der Kunde verursacht hat, sondern der Reklamationsempfänger selber.

- Der Kunde ist kein Gegner, sondern langfristiger Geschäftspartner mit einem hohen Wert.

- Reklamationen verursachen nicht nur Kosten, sondern haben auch einen sehr hohen Nutzen.

- Reklamationen sind nicht zu minimieren, sondern nur die Reklamationsanlässe.

- Eine positive Reklamationsbearbeitung kann eine zusätzliche Kundenbindung zur Folge haben.

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8
Feb
2011

Die Reklamation als Möglichkeit Kunden zu binden (Teil 1)

Filed under: Allgemein — Daniel Heidinger @ 14:26

Auch wenn ein Unternehmen 100 prozentige Qualität liefern möchte, kommt es doch gelegentlich zu Fehlern, Mängeln und Problemen. Diese Mängel nehmen einige Kunden zum Anlass sich zu beschweren. Die Reaktionen auf diese Kundenbeschwerden bestehen häufig darin, Kundenanliegen soweit wie möglich abzuwiegeln und innerbetrieblich einen Schuldigen zu suchen. Angesichts dieser in vielen Unternehmen anzutreffenden Praxis ist es kein Wunder, dass immer noch von „Servicewüste Deutschland“ gesprochen wird.

Beim manchen Paketdienstleistern ist es zum Beispiel üblich, dass ein Kunde dessen Paket nachweislich nicht beim Empfänger nicht angekommen ist, mit einer Hinhaltetaktik abgewimmelt wird, damit man den entstanden Schaden nicht begleichen muss. Die Strategie ist relativ simpel: Der Kunde darf seine Beschwerde nur schriftlich einreichen und bekommt auch nur schriftlich Antwort. Ein direkter Ansprechpartner für Rückfragen, oder zur genaueren Erläuterung des Sachverhaltes wird ihm nicht genannt. Mit Hilfe eines Standardformulars werden somit, ohne Nennung von konkreten Gründen, seine Beschwerden einfach abgelehnt, mit der Hoffnung, dass der Kunde irgendwann aufgibt. Eine beliebte, aber leider kundenfeindliche Strategie.

Reklamation bzw. Kundenbeschwerden entstehen durch die Abweichung zwischen der Leistungserwartung und der Leistungswahrnehmung. Damit hängt die Kundenzufriedenheit eng mit der Qualität der Leistung zusammen, die hier als subjektiv wahrgenommene Leistungsqualität zu interpretieren ist. In unserem Beispiel hat der Kunde also die Erwartung gehabt, dass sein Paket von A nach B transportiert wird. Dies ist nicht erfolgt und der Kunde ist unzufrieden. Der Kunde hat in dieser Situation zwei Möglichkeiten mit seiner Unzufriedenheit umzugehen. Er kann die Situation hinnehmen und nicht tun, oder er kann eine Verhaltensreaktion auslösen. Auf jeden Fall wird er zukünftig die Leistung des Unternehmens deutlich negativer beurteilen.

Nur sehr wenige Kunden werden sich direkt beim Unternehmen beschweren. Die Mehrzahl der Kunde wandert ab, geht also zur Konkurrenz (Unternehmensboykott) oder versucht in Zukunft solche Leistungen nicht mehr nachzufragen. Andere Kunden kommentieren die schlechte Leistung der Kunden in ihrem sozialen Umfeld. Es gibt ein Zitat, das besagt, dass ein zufriedener Kunde mit maximal drei anderen Kunden über ein Unternehmen spricht, während der unzufriedene Kunde mit sieben anderen Kunden kommuniziert.

In der modernen Kommunikationswelt ist der Effekt von unzufriedenen Kunden sogar noch viel stärker. Auf eBay finden sich zum Beispiel direkt die Bewertungen von Kunden über die Verkäufer. Diese Bewertungen sind von jedem anderen eBay Nutzer direkt einsehbar. Eine negative Beurteilung wird daher sofort von mehreren 1000 Nutzern gesehen. Auch auf Bewertungsseiten wie www.dooyoo.de oder www.yopi.de können Kunden Produkte bewerten und damit eine Öffentlichkeit für schlechte Leistungen herstellen.

In unserem morgigen Beitrag erfahren Sie unter anderem, welche vier Schritte für eine professionelle Reklamationsbearbeitung notwendig sind.

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4
Feb
2011

Vortrag Social Media Marketing

Filed under: Allgemein,Social Media Marketing,Verbände — fbeilharz @ 18:33

Prof. Dr. Michael Bernecker, Geschäftsführer des Deutschen Instituts für Marketing und Vorstandsmitglied des GABAL Verbandes, hielt am 30.01.2011 einen spannenden Vortrag zum Trendthema “Social Media Marketing”.

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1
Feb
2011

PraktikantIn Marktforschung gesucht

Filed under: Allgemein,Marktforschung — DIM-TEAM @ 17:45

Das Deutsche Institut für Marketing (DIM) ist ein auf Marketing und Vertrieb spezialisiertes Beratungs- und Forschungs­institut. Wir sind in den Geschäftsfeldern Marktforschung, Marketingberatung und Marketingtrainings tätig. Unsere Projekte sind durch eine sinnvolle Verknüpfung von Marketing- und Vertriebs-Know-how gekennzeichnet.

Wir suchen ab sofort eine/n

PraktikantIn Marktforschung

Voraussetzung ist ein Studium in den Bereichen Marktforschung, Betriebswirtschaftslehre, Marketing, Medien- und Informationswirtschaft, Sozialwissenschaften, oder ähnlichen Studienrichtungen mit starkem Bezug zu Marketing und Marktforschung.

Ihr Profil:

Wir suchen eine engagierte, leistungsbereite, kommunikationsstarke und präzise arbeitende Persönlichkeit mit guten Grundkenntnissen im Bereich Marketing und speziell im Bereich Marktforschung. Sie haben bereits aktiv in Marktforschungsprojekten mitgearbeitet, haben sehr gute Kenntnisse und Erfahrungen im Umgang mit der Statistiksoftware SPSS und verfügen über gute Kenntnisse der Microsoft Office Anwendungen Powerpoint und Excel.

Aufgabenfelder:

Unterstützung der Projektleiter bei der Durchführung von Marktforschungsprojekten, Durchführung von Analysen & Recherchen, Auswertung von Datenmaterial mit Hilfe von SPSS, Aufbereitung von Ergebnissen, Erstellung von Präsentationen, Durchführung von persönlichen oder telefonischen Interviews ….

Wir bieten:

Ein junges dynamisches Team, Coaching durch einen Projektleiter, hohe Lerneffekte, hohe Eigenverantwortung und individuelle Freiräume, kontinuierlich spannende Herausforderungen und Chancen, Einblick in alle Bereiche der Marktforschung. Eine angemessene Vergütung.

Laufzeit:

Mindestens 3 besser 6 Monate.

Für weitere Auskünfte steht Ihnen Frau Dr. Kerstin Weihe (Tel. 0221 99 555 100) zur Verfügung.

Bitte senden Sie Ihre Bewerbung mit den üblichen Unterlagen an:

DIM Deutsches Institut für Marketing GmbH – Hohenstaufenring 43-45 – 50674 Köln

Online-Bewerbungen sind erwünscht: personal@Marketinginstitut.BIZ

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1
Feb
2011

Werden Sie international! Teil 2

Filed under: Allgemein — Daniel Heidinger @ 14:25

Die möglichen Barrieren
Der Marktzugang zu anderen Ländern ist oftmals durch Barrieren gekennzeichnet. Dies fängt mit der Sprachbarriere an, setzt sich allerdings in vielen anderen Bereichen fort. Sehr schwerwiegend sind in der Regel kulturelle Barrieren, da unterschiedliche Kulturkreise auch unterschiedliche Erwartungen an Mitarbeiter und Unternehmen stellen. Eine vermeintlich nett gemeinte Geste, kann in anderen Ländern als grobe Beleidigung aufgefasst werden. Neben diesen Barrieren besteht zum Beispiel auch bei der Entsendung von Mitarbeitern oft das Problem, dass diese nur zeitlich beschränkt in einige Länder einreisen dürfen. Auch die nationale Gesetzgebung blockiert oftmals den einfachen Export von Waren, da diese den nationalen Normen nicht entsprechen. Zudem sollte man das Risiko des Geldverkehrs nicht unterschätzen. Angefangen bei Währungsschwankungen bis zu der Situation, dass Sie investierte Gelder aus einigen Ländern nicht mehr so einfach entnehmen können. Diese Barrieren sind regelmäßig vorhanden und sollten berücksichtigt werden.

Der Marktzutritt
Der Marktzugang zu einem einzelnen Land ist auf sehr vielfältigen Wegen möglich. Es gibt keine generelle und damit „richtige“ Vorgehensweise, sondern ausschließlich den Hinweis, dass der Marktzutritt in Abstimmung mit den Fähigkeiten, den Leistungen und den spezifischen Gegebenheiten des Unternehmens vorzunehmen ist. Prinzipiell kann ein Marktzutritt mit eigenen Kräften erfolgen, er kann aber auch mit Hilfe von Kooperationspartner erfolgen. Die Spanne reicht dabei von einem einfachen Export bis hin zu einer Investition im Ausland mit dem Aufbau von eigenen Produktions- und Vertriebsmöglichkeiten. Der eigene Marktzugang weist den Vorteil auf, dass die Kontrolle über den Marktzugang viel größer ist. Dies beinhaltet aber auch zugleich ein wesentlich größeres Risiko. Ein internationaler Marktzugang zum Beispiel über einen Exporteur oder Importeur weist zwar den Vorteil auf, dass man sich nicht so genau mit dem Auslandsmarkt auskennen muss, die Kontrolle der Aktivitäten ist aber auch kaum möglich.

Der Start in die Internationalisierung kann, wenn er sinnvoll vorbereitet ist, große Potenziale aufweisen. Man sollte den Aufwand nur nicht unterschätzen und dieses Aktivitäten nicht auf die einfache Schulter nehmen. Viele vermeintlich logischen Aktivitäten sind in Auslandsmärkten gelegentlich falsch, unpassend oder gefährden sogar das Stammgeschäft. Mit einer sinnvollen Vorbereitung sollten aber die größten Missgeschicke vermeidbar sein.

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