Prof. Dr. Michael Bernecker – Geschäftsführer Deutsches Institut für Marketing „Content Marketing – Was man von Red Bull und Co. lernen kann“
Nach einer einstündigen Mittagspause mit Networking, Fingerfood und Suppe startete der zweite Vortragsblock mit dem Vortrag von Prof. Dr. Michael Bernecker.
Er stellte die Wichtigkeit Marketing als ganzheitlichen Ansatz zu betrachten deutlich heraus und strukturierte den Prozess in drei Steps:
Reichweite
Interaktion
Transaktion
Das Content Marketing ist als Werbung zu betrachten, die nicht wie Werbung aussieht. Mit seinen Praxisbeispielen der Marken Red Bull und Coca Cola brachte er den Teilnehmern das Thema nah.
Ferner stellte er die unterschiedlichen Content Typen vor, die es zu unterscheiden gilt:
Owned Media – als Content, den das Unternehmen selber generiert
Paid Media – Content von anderen Plattformen, über welchen Unternehmen in Kontakt kommen
Earned Content – wenn der Konsument selber zum Kanal wird
Prof. Dr. Bernecker ging hier auch auf die Basics ein:
Wer sind unsere Kunden?
Wer sind die potenziellen Kunden?
Welche Probleme & Bedürfnisse haben diese?
Welcher Content passt zum Unternehmen?
Texte
Bilder
Audio
Videos
Anwendungen (Konfigurator, Rechner und Co.)
Downloads
Gewinnspiele
Umfragen
Er gab den Teilnehmern mit seinen zahlreichen Beispielen tolle Denkanstöße mit auf den Weg. „Wenn Menschen später freiwillig mit Ihrer Kappe herumlaufen, haben Sie es geschafft!“, so Prof. Dr. Bernecker.
Ein toller Tipp aus dem Vortrag:
Wer anschauliche Infografiken sucht, sollte sich bei Pinterest umsehen. Hier gibt es zu unzähligen Themen fantastisch gestaltete Schaubilder!
Fazit:
Fünf goldene Regeln für eine erfolgreiche Umsetzung des Content Marketing:
Nützliche und unterhaltende Inhalte müssen gebrandete Inhalte deutlich überwiegen
„Leichter“ Content, der es wert ist, geteilt zu werden
Anpassung des Contents an die verschiedenen Kanäle
Veröffentlichung von suchmaschinenoptimiertem Content
Die Kommunikationsgewohnheiten der Zielgruppe berücksichtigen
RA Dr. Markus Robak – Medienspezialist der JONAS Rechtsanwaltsgesellschaft mbH „FAQ des Werbe- und Marketingrechts – aktuelle Fälle aus der Rechtsprechung“
Rechtsanwalt Dr. Makus Robak setzte in seinem Vortrag vier Schwerpunkte:
E-Mail
Social Media Content
Bildrechte
Gewinnspiele – Teilnahme an Kauf knüpfen?
Sein Thema wurde vom Publikum sehr interessiert verfolgt und er beantwortete Fragen bereits während des spannenden Vortrages.
E-Mail
Herr Dr. Robak erläuterte zum Erstaunen eines teilweise hörbar verwunderten Publikums, dass das Zusenden von Werbemails ausschließlich nach der Einholung einer ausdrücklichen Einwilligung erlaubt ist.
Somit stellt bereits das Zusenden einer ersten E-Mail, SMS, MMS und Co. ein Verstoß gegen § 7 UWG dar.
Weiterhin machte er deutlich, dass Werbetreibende im Falle einer Streitigkeit in der Beweispflicht sind und daher dauerhaft in der Lage sein sollten nachzuweisen, dass eine entsprechende Einwilligung vorliegt.
Social Media Content
Beim Thema „Social Media Content“ ging es um die Frage: „Darf urheberrechtlich geschützter Content verlinkt werden?“
Hier machte Dr. Robak den Zuhörern kurz klar, dass es hierauf keine pauschale Antwort gibt, sondern der genaue Umstand ausschlaggebend ist: So ist es beispielsweise erlaubt ein YouTube Video so zu verlinken, dass sich ein neues Fenster für den User öffnet, um es abzuspielen. Im Gegensatz dazu ist es aktuell nicht erlaubt ein fremdes Video ohne Erlaubnis so auf der eigenen Website einzubauen, dass es beim Abspielen aussieht wie ein Teil des eigenen Webauftritts. Das Thema wurde aktuell dem EuGH zur Entscheidung vorgelegt – wir können gespannt auf das Ergebnis sein. Schön war an der Stelle dann aber sein Einschub: „Wo kein Kläger, da kein Richter!“
Bildrechte
Weiterhin gab er den Teilnehmern Informationen zum Thema Bildrechte an die Hand. So regierte ein Teil des Publikums auch hier wieder erstaunt, als er deutlich machte, dass jede abgebildete Person eine Einwilligung für die Nutzung des Bildes erteilen muss. Auch das Gerücht, dass es ab einer bestimmten Personenzahl eine Sonderregel gibt, welche von der Einholung der Einwilligung befreit, verneinte Dr. Robak deutlich. Zu herrlichem Gelächter führte eine Publikumsfrage, ob dies denn auch für Mitarbeiter gelte.
Gewinnspielwerbung
Hier erfreute der Redner das Publikum mit der Erläuterung, dass inzwischen die Kopplung von Gewinnspielen an einen Kauf erlaubt ist. Noch vor nicht so langer Zeit war dies rechtlich nicht gestattet. Als typisches Bespiel nannte er hier „Code im Deckel“- Aktionen. Doch auch hier gibt es Grenzen. So ist beispielsweise die Erhöhung des Verkaufspreises ebenso unzulässig wie sogenanntes übertriebenes Anlocken.
Facebook verbietet allerdings die Kopplung von dem Klick auf „Gefällt mir“ und der Teilnahme an einem Gewinnspiel. Ein solches kann auf Facebook durchgeführt, müsse aber anders umgesetzt werden.
Auch dieses Jahr führt das Deutsche Institut für Marketing im Auftrag von GIRA die Unternehmerwerkstatt durch. Die einjährige Schulung setzt sich aus Präsenz- und Onlinterminen zusammen und verhilft angehenden Unternehmensleitern der Elektroinstallationsbranche sich in der Rolle des Chefs zu etablieren.
Die Programm-Ziele im Überblick:
Richtiges Managen und Führen des Betriebs erlernen
Die eigene Kompetenz optimal nutzen
Mitarbeiter steuern und verstehen lernen
Marketing erfolgreich anwenden
Rechtzeitiges Erkennen von Veränderungen
Gestaltung von Prozessmanagement und die Betriebsorganisation
Professionelle Vorbereitung für Gespräche mit der Bank, dem Steuerberater und dem Rechtsanwalt
Dabei legt das Deutsche Institut für Marketing sehr großen Wert auf die Interaktion zwischen den Teilnehmern. Es gilt: Handwerker lernen von Handwerkern!
Traditionell startet die Unternehmerwerkstatt mit einem abendlichen Kennenlernen beim gemeinsamen Kochen. Der Spaß blieb definitiv nicht auf der Strecke!
Letzten Donnerstag fand der Kölner Marketingtag 2013 in der Früh Lounge – mit Blick auf den Kölner Dom statt. Rund 150 Marketinginteressierte trafen sich, um gemeinsam einen informativen Tag mit viel Zeit für Networking zu verbringen.
Für alle die, die es nicht geschafft haben sich Zeit zu nehmen oder ein Ticket zu ergattern veröffentlichen wir ab heute nach und nach die Präsentationen hier im Blog.
Der erste Vortrag:
Felix Beilharz mit dem Thema „Social SEO – Intelligente Verknüpfung von Suchmaschinen und Social Media“
Herr Beilharz stellte in seinem Vortrag den Einfluss von Social Media Aktivitäten auf das Google Suchergebnis vor. Hierzu erläuterte er zu Beginn anschaulich die Entwicklung von Suchmaschinen und deren ehemaliger bzw. aktueller Funktionsweise. So vermittelte er, dass die alten Suchmaschinen von vor einigen Jahren, wie Yahoo, Lycos und Co. leicht manipulierbar waren. Denn sie nutzten zur Berechnung des Algorithmus ausschließlich sogenannte Onpage Faktoren, also Maßnahmen, die auf der Website selber vorgenommen werden.
Google hingegen entwickelte sich als Vorreiter gegen die Manipulation der Ergebnisse. Zu diesem Zweck machte Google Empfehlungen anderer Websites zu einem Rankingfaktor, also sogenannte Backlinks. Da auch hier Webmaster mehr und mehr versuchten das Ranking künstlich positiv zu beeinflussen, sah Google sich gezwungen nach weiteren, nicht manipulierbaren Faktoren zu suchen.
„Google hat die Lösung gefunden – gucken Sie mal rechts von sich und gucken Sie mal links von sich… Sie sind die Lösung!“
Mit diesem Satz lenkte Felix Beilharz seinen, wie gewohnt lebhaften Vortrag auf sein Kernthema: Die Verknüpfung von SEO und Social Media.
Interessante Stichworte aus dem Vortrag:
Google bewertet heute anders als früher – neue Einflussfaktoren sind:
Klickrate
Verweildauer
Bounce-Rate
Social Signals?
Der Author-Rank
Weckt Vertrauen in Ihre Seite
Verknüpfen Sie Ihre Google+ Page mit Ihrer Website
Steigern Sie die Klickrate durch die Farbe, Form und Blickrichtung auf Ihrem Google+ Bild
Veröffentlicht unter: Allgemein, Jobs – 10:53 – Angela Selbert
Arbeitgeber: Projektträger im DLR
Tätigkeitsprofil:
Das DLR ist das Forschungszentrum für Luft- und Raumfahrt sowie die Raumfahrtagentur der Bundesrepublik Deutschland. Rund 7.300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter forschen gemeinsam an einer einzigartigen Vielfalt von Themen in Luftfahrt, Weltraum, Energie, Verkehr und Sicherheit. Ihre Missionen reichen von der Grundlagenforschung bis hin zur Entwicklung von innovativen Anwendungen und Produkten von morgen. Wenn auch Sie sich für die Welt der Spitzenforschung in einem inspirierenden, wertschätzenden Umfeld begeistern, starten Sie Ihre Mission bei uns.
Als Projektträger im DLR unterstützen wir vor allem Bundesministerien in der nationalen und internationalen Förderung von Forschung, Bildung und Innovation. Wir engagieren uns u.a. in den Feldern Gesundheit, Umwelt, Kultur, Bildung, Wirtschaft und Informationstechnik. Unsere spezialisierten Teams sind Schnittstelle zu Industrie und Wissenschaft und betreuen Förderprojekte von der Ideenentwicklung über das Projektmanagement bis zum erfolgreichen Abschluss.
Für unsere Organisationseinheit Europäische und internationale Zusammenarbeit in Bonn suchen wir für die Arbeitsgruppe Gemeinschaft unabhängiger Staaten (GUS) einen
Wirtschaftswissenschaftler (m/w) mit dem Schwerpunkt Marketing
Ihre Mission:
Die ausgeschriebene Tätigkeit wird von der Organisationseinheit “Europäische und Internationale Zusammenarbeit” im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) über den Projektträger Internationales Büro (www.internationalesbuero.de) erbracht.
Der Projektträger unterstützt die Anbahnung und Durchführung der internationalen Zusammenarbeit mit Ländern in allen Weltregionen gemäß den forschungs- und bildungspolitischen Schwerpunkten der Bundesregierung.
Die ausgeschriebene Stelle betrifft die fachliche Erledigung vertragsgemäßer Aufgaben zur wissenschaftlichen Betreuung, Entwicklung und Umsetzung von Konzepten für die Durchführung von Maßnahmen der internationalen Forschungszusammenarbeit, vor allem im Rahmen eines EU-Wissenschaftsjahres mit Russland mit enger Zusammenarbeit mit dem BMBF und weiteren Stellen im In- und Ausland. Die Tätigkeit wird im Rahmen EU geförderter Koordinierungsmaßnahmen durchgeführt. Zu Ihren Aufgaben gehören:
Konzeptionelle Weiterentwicklung eines Gesamtkonzeptes für öffentlichkeitswirksame Maßnahmen zur Stimulierung der internationalen Forschungszusammenarbeit
Entwicklung und Umsetzung von Einzelkonzepten für Maßnahmen in einem internationalen Wissenschaftsjahr mit Russland
Detailplanung und Umsetzung von Veranstaltungen, Öffentlichkeitsarbeit und weiteren Einzelmaßnahmen im Rahmen der europäischen Wissenschaftsjahre
Abstimmung mit Akteuren der deutschen Wissenschaft sowie der Wissenschafts- und Mittlerorganisationen und Berichterstattung an das BMBF und die Europäische Kommission
Ihre Qualifikation:
Abgeschlossenes wirtschaftswissenschaftliches Hochschulstudium mit Schwerpunkt Marketing (z.B. MSc Management und Marketing) oder alternativ abgeschlossenes naturwissenschaftliches Universitätsstudium und relevante Berufserfahrung
Mehrjährige relevante Berufserfahrung im Bereich Standortmarketing und/oder internationaler Wissenschaftskommunikation und ggf. Öffentlichkeitsarbeit
Fundierte Kenntnisse der deutschen und europäischen Bildungs- und Forschungslandschaft
Kenntnisse des EU-Forschungsrahmenprogramms
Erfahrungen in der Zusammenarbeit mit internationalen Bildungs- und Forschungsorganisationen und Unternehmen
Gutes Verständnis für politische, wirtschaftliche und kulturelle Zusammenhänge und Erfahrungen bei der Analyse und Erarbeitung von forschungs- und innovationspolitischen Strategien
Fähigkeit zur Teamarbeit und zur eigenständigen, termingebundenen, ggf. kurzfristigen Aufgabenerledigung
Sehr gute analytisch-konzeptionelle Fähigkeiten, sprachliches Ausdrucksvermögen
Sehr gute Kenntnisse der englischen Sprache in Wort und Schrift
Zusätzlich wären wissenschaftliche oder bildungsbezogene Tätigkeiten im Ausland und Erfahrungen bei der Durchführung internationaler Projekte sowie weitere Fremdsprachenkenntnisse, insbesondere Russisch, wünschenswert.
Ihr Start: Freuen Sie sich auf einen Arbeitgeber, der Ihr Engagement zu schätzen weiß und Ihre Entwicklung durch vielfältige Qualifizierungs- und Weiterbildungsmöglichkeiten fördert. Unser einzigartiges Arbeitsumfeld bietet Ihnen Gestaltungsfreiräume und eine unvergleichbare Infrastruktur, in der Sie Ihre Mission verwirklichen können.
Vergütung:
je nach Qualifikation, Vorerfahrung und Aufgabenübertragung – bis Entgeltgruppe 14 TVöD und die im öffentlichen Dienst üblichen Sozialleistungen
Eintrittsdatum: schnellstmöglich
Dauer: Die Position ist zunächst für 20 Monate befristet Wir streben eine Erhöhung des Anteils der im DLR beschäftigten Frauen an und freuen uns deshalb über entsprechende Bewerbungen. Schwerbehinderte Bewerberinnen und Bewerber bevorzugen wir bei fachlicher Eignung.
Interessiert? Bitte richten Sie Ihre Bewerbung bis zum 02.06.2013 vorzugsweise online über das E-Recruiting Tool des DLR http://www.dlr.de/dlr/jobs/#6928. Weitere telefonische Auskünfte erhalten Sie von Frau Dr. Marion Mienert unter (0228) 3821-1469. Weitere Informationen über die Aufgaben des Projektträgers unter: www.pt-dlr.de
Wie funktioniert eigentlich der Bidungsmarkt? Wie bearbeiten Bildungsanbieter im Jahr 2013 die Märkte? Wie verhalten sich professionelle Bildungsnachfrager?
Das Deutsche Institut für Marketing führt wieder eine Studie zum Bildungsmarketing durch.
In den Jahren 2003 und 2005 hat das Deutsche Institut für Marketing bereits sehr erfolgreich eine Studie zum Thema ,,Marketing für Trainer, Berater, Coachs’’ durchgeführt. Aufgrund des ständigen Wandels und neuer Herausforderungen im Bildungsbereich startete vor Kurzem eine weitere Befragung über den (Weiter-)Bildungsbereich, um die aktuellen Marktbedürfnisse zu erforschen.
Ziel der Studie, die in Kooperation mit Speakers Excellence, eato e.V. und GABAL e.V. durchgeführt wird, ist es zum einen, Herausforderungen zu erkennen und erfolgreiche Vermarktungsstrategien von Bildungsanbietern und Trainernzu identifizieren:
Welche Vermittlungstechniken setzen Bildungsanbieter überwiegend ein?
Welche Inhalte bieten sie an?
Welche Marketinginstrumente setzen sie ein und wie zufrieden sind sie damit?
Im zweiten Teil der Befragung wird an Personalentwickler und (Firmen-)Kunden herangetreten, um ihre Erfahrungen und Beobachtungen mit Weiterbildungsangeboten zu analysieren und mit den Wahrnehmungen der Trainer und Referenten zu vergleichen.
Erstmalig im deutschen Bildungsbereich erhalten wir so eine Studie, die den Gesamtmarkt abdeckt: Sowohl Bildungsanbieter als auch –nachfrager.
Noch bis Freitag, den 30. Juni können Sie sich an der Studie beteiligen.
Über Ihre Unterstützung freuen wir uns sehr.
Alle wichtigen Informationen rund um die Studie und die Fragebögen für die Trainer bzw. Referenten und Personalentwickler erhalten Sie unter folgendem Link:
Hier unser fünfter Beitrag in der Interviewreihe mit unseren Speakern des Kölner Marketingtags 2013. Frau Daniela Best spricht auf dem KMT 2013 am 16.05.2013 über das Thema:
„Vertrieb vs. Marketing – Miteinander statt gegeneinander: Strategien für die Zusammenarbeit“
Wir haben ihr fünf spannende Fragen gestellt:
Bitte stellen Sie sich unseren Lesern kurz vor.
Ich heiße Daniela Best, bin Partnerin bei der PTA Praxis für teamorientierte Arbeitsgestaltung GmbH und Leiterin des Standorts Herford. Ich bin Arbeits- und Organisationspsychologin und arbeite seit 1999 als Beraterin, Trainerin, Coach und Kommunikationsberaterin bei der PTA. Als Projektleiterin begleite ich Unternehmen und Führungskräfte bei der Gestaltung von Veränderungs- und Verbesserungsprozessen und bei allen Fragen rund um Führungs- und Zusammenarbeit. Die PTA besteht seit 20 Jahren als Beratung für Personal und Organisationsentwicklung mit den Kernthemen Leadership, Lean und Teamarbeit. Mehr Informationen gibt es auf unserem Blog www.pta-team.com/blog.
Ihr Vortrag dreht sich um die Zusammenarbeit von Marketing und Vertrieb. Auf welche Inhalte dürfen wir uns freuen?
Wir werden uns zunächst die Ursachen für diesen klassischen Konflikt anschauen, aber vor allem wird es darum gehen, was man strategisch tun kann, um eine fruchtbare und konstruktive Zusammenarbeit entstehen zu lassen. Das bedeutet nicht nur einzugreifen, wenn Konflikte entstehen, sondern systematisch für mehr und für gute Zusammenarbeit zwischen den Beteiligten zu sorgen. Weiter werde ich darlegen, warum dies nicht nur eine Aufgabe der Betroffenen, sondern vor allem eine der Führungskräfte und des Unternehmens ist.
Wo sehen Sie 2013 hierbei die größten Herausforderungen für die Marketingtreibenden?
Zusammenarbeit erfolgt nur über das Schaffen von Gemeinsamkeiten: gemeinsame Ziele, gemeinsame Aufgabenstellungen, gemeinsame Erfolge. Hierfür müssen die Marketingleute auf die Vertriebler zugehen und ihre Arbeit besser kennen zu lernen und auch anders herum. Das kommt heute immer noch zu kurz, wird als unnötig erachtet und stellt eine große Hemmschwelle dar.
Haben Sie für uns jetzt schon einen Tipp, den Sie verraten möchten?
Mein Tipp ist, Mitarbeiter aus Marketing und Vertrieb immer wieder zusammen zu führen – mit gemeinsamen Aufgaben, Herausforderungen und Zielen. Und das nicht nur digital, sondern vor allem persönlich. Wichtig ist, dass die Parteien erfahren, dass sie einander befruchten und inspirieren können und vor allem, dass sie am gleichen Strang ziehen und gemeinsame Ziele haben.
Worauf am Kölner Marketingtag freuen Sie sich am meisten?
Ich freue mich auf die Erfahrungen anderer Referenten und auch der Teilnehmer. Denn die besten Erkenntnisse kommen aus der Praxis.
Vielen Dank für das Interview. Wir freuen uns auf Ihren Vortrag!
In dem letzten Beitrag zum Thema Corporate Social Responsibility (CSR) wurde das Thema kurz eingeleitet, erste Tipps gegeben, sowie die Gründe aufgeführt, die für ein verantwortungsvolles Wirtschaften sprechen. In diesem Beitrag folgen nun die verschiedenen Ausprägungen von CSR, Tipps für die Umsetzung und einige anschauliche Beispiele.
Während CSR eher die generelle Bereitschaft und strategische Ausrichtung der Unternehmen beschreibt, sich für das Gemeinwohl einzusetzen, versteht man unter Social Initiatives die dazugehörigen Aktionen. Philip Kotler beschreibt die Social Initiatives als:
„… größere Aktivitäten eines Unternehmens mit dem Ziel, gesellschaftliche Anliegen zu fördern, das eigene Unternehmen zu stärken und der unternehmerischen Verantwortung für das Gemeinwohl gerecht zu werden.“
Diese Maßnahmen lassen sich in zwei verschiedene Kategorien unterteilen:
Initiativen, bei denen Kunden direkt involviert sind
Cause Promotion
Cause-Related Marketing
Social Marketing
und Initiativen, bei denen Kunden nur indirekt oder gar nicht involviert sind.
Corporate Philanthropy
Workforce Volunteering
Socially Responsible Business Practices
Cause Promotion
Hierbei stellt ein Unternehmen finanzielle Mittel, Sachmittel oder sonstige Ressourcen für (Werbe-)Kampagnen bereit, um so auf ein Problem aufmerksam zu machen. Die Kunden und die Öffentlichkeit sollen für ein gesellschaftliches Anliegen sensibilisiert werden. Dies kann z.B. auch mit Werbung für Spendenaktionen verbunden werden.
Ein gutes Beispiel hierzu liefert die Marke Dove, welche mit ihrer Kampagne für wahre Schönheit auf verzerrte Schönheitsideale durch die Film- und Werbeindustrie aufmerksam machen möchte.
Cause-Related Marketing
Bei dieser sozialen Marketingaktion wird der Kauf eines Produktes, die Inanspruchnahme einer Dienstleistung oder eine sonstige Verhaltensweise des Kunden mit einer Geld- oder Sachzuwendung für einen guten Zweck verknüpft. Paradebeispiel hierfür ist das Krombacher Regenwald Projekt: Für jeden gekauften Kasten Bier verpflichtet sich Krombacher einen Quadratmeter Regenwald zu schützen.
Social Marketing
Beim Social Marketing unterstützt oder implementiert das Unternehmen eine Kampagne, die zu einer Verhaltensänderung führen soll. Dies ist auch der Unterschied zur Cause Promotion, welche lediglich auf ein Problem aufmerksam machen möchte. Hierzu gibt es eine spannende Kampagne vom Kölner Zoo: Die Besucher können ihr alten Handys zum recyceln abgeben, da diese ein Material enthalten, welches im Kongo abgebaut wird und wodurch der Lebensraum der Gorillas gefährdet ist. Zudem wird für jedes abgegebene Handy ein Betrag an ein Hilfsprojekt gespendet.
Corporate Philanthropy
Das Unternehmen stellt Geld oder Sachleistungen für ein karitatives Projekt zur Verfügung. Hierbei sollte jedoch von Unternehmensseite darauf geachtet werden, dass die unterstützten Projekte mit den Geschäftszielen des Unternehmens übereinstimmen. Im Jahr 2010 spendete Starbucks z.B. insgesamt 22,4 Millionen US-Dollar an über 100 gemeinnützige Organisationen. Viele dieser Organisationen kümmern sich um die ökologische Aufklärung junger Menschen. Ein Anliegen, dem sich Starbucks auch mit anderen Aktionen verpflichtet.
Community Volunteering
Dies ist eine soziale Initiative, bei der die Unternehmen ihre Mitarbeiter während der bezahlten Arbeitszeit für ehrenamtliche Tätigkeiten freistellen. Vor allem lokale Projekte und Anliegen sollen so unterstützt werden.
Socially Responsible Business Practices
Hierbei verschreibt sich das Unternehmen dazu, mehr zu tun als nur die gesetzlichen Vorgaben einzuhalten, besonders in Bezug auf die eigenen Geschäftsprozesse. Die Modemarke American Apparel z.B. produziert im Gegensatz zu vielen Konkurrenten ihre Ware ausschließlich in den USA und zu fairen Löhnen. Diese Geschäftspraxis ist zu einem der Kernwerte der Marke geworden und entscheidend mitverantwortlich für die Bekanntheit der Marke.
Für die Implementierung im eigenen Unternehmen sollte zunächst das passende gesellschaftliche Anliegen ausgewählt werden. Dazu sollte man sich als Unternehmen folgende Fragen stellen:
Ist das Projekt mit unseren Geschäftszielen vereinbar?
Welche Relevanz hat das gesellschaftliche Problem in der Öffentlichkeit?
Ist das Thema langfristig relevant?
Beschäftigt sich die Konkurrenz bereits damit?
Hat die Thematik negative Aspekte, die einen Skandal auslösen könnten?
Im Anschluss werden eine oder mehrere der oben erwähnten sozialen Initiativen durchgeführt. Auch hier gilt es, einige Punkte zu beachten:
Wie kann man sich engagieren ohne das Kerngeschäft zu vernachlässigen?
Fördern die Aktionen die Bekanntheit des Unternehmens?
Wird die Öffentlichkeit den Initiativen Beachtung schenken?
Bringen die geplanten Aktionen einen echten Mehrwert oder kann der Verbraucher den Eindruck bekommen, das Unternehmen investiert zu wenig.
In einem letzten Schritt müssen dann Strategie, Budget, Zeitpläne, Verantwortlichkeiten und Kommunikationsmittel festgelegt werden. Dies ist jedoch stark abhängig von Unternehmen und sozialer Initiative und soll deshalb hier nicht weiter vertieft werden.
Auch die Erfolgsmessung und Bewertung solcher Kampagnen ist problematisch, da sich die Effekte nicht direkt monetarisieren und in Zahlen messen lassen. Dennoch zeigen die Erfahrungen großer Unternehmen, dass CSR, wenn es richtig eingesetzt wird, zu einer Win-Win-Situation für Gesellschaft und Unternehmen werden kann.
Voller Freude und mit einem gewissen Stolz können wir nun heute den Kölner Marketingtag 2013 als ausverkauft melden. Die hohe Zahl an wiederkehrenden Besuchern aus den vergangenen Jahren werten wir als großen Beweis für das Konzept des KMT und die Qualität der bisherigen Events.
Alle, die dieses Jahr leider nicht teilnehmen können, können sich zumindest nach dem Kölner Marketingtag die Präsentationen der Referenten hier im Blog ansehen.
Wir freuen uns darauf, Sie bald begrüßen zu dürfen!
Für unseren Kunden Schuhhaus Kammerer GmbH haben wir eine kleine und feine Website gestaltet. Die Aufgabe bestand in der Online-Darstellung der beiden Schuhgeschäfte der GmbH. Aufgrund der unterschiedlichen CDs der Stores entschieden wir uns für eine neutralen Look, bei dem die farbigen Bilder im Mittelpunkt stehen. Die so entstandene Website www.kammerer-schuhe.de teilt sich in zwei Bereiche, in denen potenzielle Kunden sich über die Dienstleistungen und Marken informieren können. Natürlich wurde die Seite ebenfalls suchmaschinenoptimiert, um für suchende Kunden früh in den Googleergebnissen sichtbar zu sein.
Wir freuen uns über den erfolgreichen Launch und wünschen viel Spaß und Erfolg mit der neuen Website!